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Kunstgriffe
Ärmeln (sleeving)
Techniken, um kleine Gegenstände (Münzen, Schreibstifte usw.) unbemerkt in den Jackenärmel zu legen, oder zu werfen.  
Ascanio spread (engl.)
Nach Arturo de Ascanio benanntes Vorzeigen von fünf Spielkarten als vier, wobei die in der Mitte befindliche Karte verborgen bleibt.
Biddle move (engl.)
Von Elmer Biddle erfundenes heimliches Zurückstehlen einer Karte beim Abziehen und Vorzählen einer Anzahl Karten.
Bluff Pass (engl.)
Eine scheinbar in die Mitte des Spiels zurückgegebene Karte wird an zweitoberste Stelle kontrolliert. 
Bottom deal (engl.)
Das (unbemerkte) Austeilen der untersten Karte anstelle der obersten.
Buckle count (engl.)
Falsches Vorzählen einer Anzahl Karten, wobei eine oder mehrere Karten verborgen gehalten werden, indem beim Vorzählen der zweitletzten Karte die unterste Karte des Paketes mit Hilfe des Zeigefingers der haltenden Hand durchgebogen wird und alle darüberliegenden Karten als die zweitletzte übernommen werden. 
CATO (engl.)
"Cut and turnover", ein von Bob Hummer erfundenes Vorgehen in der Kartenkunst, das meist mit einem kleinen Paket ausgeführt wird; das Paket wird abgehoben, danach wird die oberste (oder die zwei obersten Karte(n) umgedreht. Dies wird mehrmals wiederholt.
Center deal (engl.)
Das (unbemerkte) Austeilen einer Karte aus der Mitte des Spiels anstelle der obersten Karte. 
Center tear (engl.)
Beim Zerreissen eines Zettels wird heimlich die Mitte herausgerissen, so dass anschliessend eine darauf stehende Notiz unbemerkt gelesen werden kann.
Charliermischen (Charlier shuffle)
Falschmischen nach Charlier. Die Karten werden Stapelweise von einer Hand in die andere geschoben, Karten von unten jeweils auf Karten von oben, so dass am Ende durch ein Abheben des Spiels die ursprüngliche Lage der Karten wieder hergestellt wird.
Click pass (engl.) Scheinbare Übergabe von zwei Münzen aus der einen Hand in die andere, wobei in Wirklichkeit nur eine Münze übergeben wird. Dabei stossen die beiden Münzen mit einem Klick aneinander, was akustisch die Übergabe beider Münzen vortäuscht. 
Curry Turnover Change (engl.) Von Paul Curry erfundenes Umdrehen und gleichzeitiges Austauschen einer auf dem Tisch liegenden Spielkarte. 
D'Amico spread (engl.)
Von Carmen D'Amico erfundenes Umdrehen von drei Karten als zwei, wobei die dritte Karte unter der unteren Karte verborgen bleibt. 
Daumenpalmage (thumb palm)
Palmieren von Münzen, Zigaretten, Fingerhüten in der Daumengabel. 
Diagonal palm shift (engl.)
Kartengriff, um eine oder mehrere scheinbar ins Spiel gesteckte und mit diesem egalisierte Karten heimlich zu palmieren. 
Doppelt abheben (double cut)
Ein Kartenspiel scheinbar zweimal abheben; in Wirklichkeit wird die Reihenfolge der Karten entweder überhaupt nicht verändert oder nur eine oder mehrere Karten von unten nach oben oder von oben nach unten gebracht.
Downs Palmage Eine Münze waagerecht in der Daumengabel palmieren. 
Drehkarte (front and back palm)
Bei der scheinbaren Produktion von Karten aus der Luft (Kartenfang) verwendete Methode, um eine Anzahl Karten von der Innenhandpalmage auf den Handrücken und zurück in die Handfläche zu bringen, damit die Hand von beiden Seiten leer gezeigt werden kann. 
Doublieren (double lift)
Zwei Karten als eine ergreifen; meistens werden die Karten als eine umgedreht, um die Bildseite der Karte(n) zu zeigen.
Egalisieren (square) Das Kartenspiel oder ein Kartenpaket in der Hand oder auf dem Tisch durch Ausrichten der Längs- und/oder Schmalseiten zu einem geschlossenen Paket zusammenschieben. 
lmsley-Count [Ghost Count] (engl.)
Nach Alex Elmsley benanntes Vorzeigen von vier Spielkarten, wobei die zweitunterste verborgen bleibt; die oberste Karte wird zweimal gezeigt, nach dem Vorzählen liegt die verborgen gehaltene Karte zuunterst.
EYE Count (engl.)
Vorzeigen von drei Karten, wobei die unterste verborgen bleibt; die oberste wird als erste und dritte gezeigt, die Karten liegen nach dem Vorzählen wieder in der Ausgangslage.
Falsch abheben (blind cut, false cut)
Das Spiel wird scheinbar regulär abgehoben, in Wirklichkeit verändert sich die Reihenfolge der Karten nicht. 
Falscher Knoten (false knot)
Knoten in Tuch oder Seil, der sich auflöst, wenn man mit der Hand darüber streicht oder an den Enden des Seiles oder Tuches zieht. 
Falsche Übergabe (false pass)
Scheinbare Übergabe eines Gegenstandes von einer Hand in die andere, wobei dieser in Wirklichkeit in der ersten Hand zurückbleibt. 
Falsch mischen (false shuffle)
Das Spiel wird scheinbar gemischt, in Wirklichkeit bleibt die Reihenfolge der Karten erhalten. 
Fantasta (square circle)
Auf dem Prinzip des schwarzen Kabinetts beruhendes Produktionsgerät, bestehend aus einem viereckigen Tubus mit durchbrochener Vorderseite und einer darin befindlichen Röhre. 
Faromischen (faro schuffle)
Beim Faromischen werden zwei Kartenpäckchen so ineinander gemischt, dass abwechslungsweise immer genau eine Karte des einen Paketes über (bzw. unter) eine Karte des anderen Paketes zu liegen kommt. 
Filieren (top change, bottom change)
Heimliches Austauschen einer Karte gegen die oberste oder unterste Karte des Spiels. 
Fingerpalmage
Ein kleiner Gegenstand (Münze, Kugel, Würfel usw.) wird an den Wurzeln von Ring- und Mittelfinger in der Hand verborgen gehalten. 
Flushtration Count (engl.)
Technik, um mehrere verschiedene Karten als lauter gleiche vorzuzählen. 
Forgetful Freddie > Vergesslicher Freddie 
Gallo Pitch (engl.)
Variante/Ersatz für > Han Ping-Chien -Griff mit Münzen. 
Glimpse (engl.)
Von den Zuschauern unbemerktes, heimliches Ansehen eines Gegenstandes, insbesondere der Bildseite von Spielkarten. 
Glissieren (glide)
Heimliches Zurückziehen der untersten Karte des Spiels, damit an deren Stelle unbemerkt die zweitunterste Karte hervorgezogen werden kann. Manchmal auch Schleifen genannt. 
Goshman Pinch (engl.)
Eine Münze wird unter der mit der Handfläche nach oben gehaltenen Hand verborgen, indem sie zwischen Klein- und Ringfinger geklemmt festgehalten wird. 
Greek Deal (engl.)
Unbemerktes Austeilen der zweituntersten Karte anstelle der obersten. 
Habback Count (engl.)
Kombination aus Hamman Count und Flushtration Count. Scheinbares Vorzeigen aller zehn Seiten von fünf Karten, wobei fünf Seiten verborgen bleiben. 
Halbvolte (Half pass) Die untere Spielhälfte wird unter Deckung der oberen Hälfte unbemerkt bildoben gedreht. 
Hamman Count (engl.)
Nach Brother John Hammann benanntes Vorzeigen von (z.B.) 5 schwarzen und (z. B.) 4 roten Karten als 9 schwarze Karten. 
Han Ping Chien
Eine nach dem Zauberkünstler gleichen Namens benannte, in der Münzenzauberei verwendete Methode, um scheinbar eine oder mehrere Münzen aus einer Hand auf den Tisch zu werfen, die in Wirklichkeit aus der anderen Hand fallengelassen werden. 
Hindumischen (hindu shuffle)
Spezielle Art des > Überhandmischens, bei der das Kartenspiel von oben an den Längsseiten gehalten wird. 
Injog (engl.)
Eine im Spiel an der inneren Schmalseite aus dem Spiel herausstehende Karte; dient der Markierung einer bestimmten Stelle im Spiel. 
Jordan Count (engl.)
Nach Charles T. Jordan benanntes Vorzählen von vier Spielkarten, wobei die unterste verborgen bleibt und als zweitunterste endet.
Kellengriff (paddle move)
Dient dazu, einen flachen Gegenstand (‘Kelle’, Messer, Karte) scheinbar von beiden Seiten vorzuzeigen, wobei in Wirklichkeit zweimal dieselbe Seite gezeigt wird.
Klassische Palmage (classic palm)
> Palmieren eines Gegenstandes in der Handfläche ohne Zuhilfenahme der Finger. 
Kolorieren (colour change)
Scheinbares Verwandeln der Bildseite einer Karte durch Darüberstreichen mit der Hand. 
Kontrollieren einer Spielkarte (card control)
Eine ins Spiel gegebene Karte unter Kontrolle halten, d.h. unbemerkt oben aufs Spiel oder unter das Spiel bringen oder ihre Lage im Spiel markieren, so dass sie jederzeit wiedergefunden werden kann.  
Larreverse (engl.)
Technik, um eine im ausgefächerten Spiel bildoben liegende Karte bildunten zu drehen , wobei gleichzeitig unbemerkt die darüber liegende Karte bildoben gedreht wird. 
Mexican turnover (engl.)
Eine Karte wird mit Hilfe einer anderen umgedreht und dabei unbemerkt gegen diese ausgetauscht. 
Olram Subtlety (engl.)
Technik, um Bild- oder Rückseite von mehreren Karten beim beidhändigen Vorzeigen verborgen zu halten. 
Omega Count (engl.)
Fünf Karten werden von der Bild- und Rückseite gezeigt, wobei zwei Rückseiten und zwei Bildseiten verborgen bleiben. 
Outjog (engl.)
Eine im Spiel an der vorderen Schmalseite herausstehende Karte; dient der Markierung einer bestimmten Stelle im Spiel. 
Ovette Master Move (engl.) (Auch: Kelly Bottom Replacement)
Eine Spielkarte wird beim Auflegen einer Spielhälfte auf die andere heimlich unter das Spiel gebracht
Palmieren, Palmage (palm, palming)
Heimliches Verbergen eines Gegenstandes in der Hand. 
Riffle Shuffle (engl.)
Ineinandermischen zweier Kartenspielhälften auf dem Tisch. 
Rückhandpalmage (back palm)
Palmieren einer oder mehrere Karten auf dem Handrücken. 
Schiebeknoten (sliding knot)
Zwei Seile (Schnüre, Bänder, Tücher) so zusammenknoten, dass das eine Seil um das andere geknotet ist und an diesem entlang geschoben werden kann. 
Second deal (engl.)
Das (unbemerkte) Austeilen der zweiten Karte von oben anstelle der obersten Karte.
Shuttle pass (engl.)
Scheinbare Übergabe von einem oder mehreren Gegenständen von der einen Hand in die andere, wobei in Wirklichkeit ein Gegenstand in der ersten Hand zurückbleibt und ein gleicher Gegenstand in der anderen Hand an seine Stelle tritt. 
Sidejog (engl.)
Eine an einer Längsseite des Spiels herausstehende Karte; dient der Markierung einer bestimmten Stelle im Spiel. 
Side steal (engl.)
Eine Spielkarte wird unbemerkt seitlich aus dem Spiel geschoben und palmiert. 
Spalt (break)
In einem Kartenspiel meist von Kleinfinger, Ringfinger oder Daumen zwischen zwei Kartenpäckchen oder unter, bzw. über einer Karte gehaltener Spalt.
Stehlen (steal)
Unbemerktes Aufnehmen oder Ergreifen eines Gegenstandes. 
Tilt (engl.) (auch: Depth illusion)
Kartentechnik, bei der eine Spielkarte, die scheinbar in die Mitte des Spiels gesteckt wird, in Wirklichkeit unter die an der hinteren Schmalseite angehobene oberste Karte geschoben wird. 
Tourniquet (french drop)
Scheinbare Übernahme eines kleinen Gegenstandes aus der einen in die andere Hand, wobei der Gegenstand in der ersten Hand zurückbleibt. 
Turnover Change (engl.)
Eine Spielkarte wird beim Umdrehen heimlich gegen eine andere ausgetauscht. 
Triple lift (engl.)
Analog dem > Doublieren werden drei Karten als eine ergriffen. 
Überhandmischen (overhand shuffle)
Bei uns gebräuchlichste Methode, ein Kartenspiel zu mischen. Die Karten werden mit der einen Hand von der Bildseite her in senkrechter Lage an den Schmalseiten ergriffen und durch Abziehen mit dem Daumen der anderen Hand oder Fallenlassen von kleinen Paketen in diese abgemischt. 
Volte (pass, shift)
Mit der Volte wird ein Kartenspiel unbemerkt von den Zuschauern heimlich abgehoben. Dies dient in erster Linie dazu, unbemerkt eine in die Mitte des Spiels gelegte Karte nach oben zu bringen oder ein abgehobenes Spiel wieder in die ursprüngliche Lage zu bringen.
Zarrowmischen (Zarrow shuffle)
Von Herb Zarrow entwickeltes falsches Riffelmischen, bei dem die Karten beim Zusammenschieben wieder entzahnt, d.h. nicht wirklich gemischt werden. 
Hilfsmittel
Amerikanisches Kuvert
Briefumschlag mit geheimem Abteil, das den Austausch von Zetteln, Spielkarten, Geldschienen usw. ermöglicht. 
Austauschblock
Schreibblock, bei dem ein von einem Zuschauer beschriebener Zettel durch einen anderen ausgetauscht werden kann. 
Ballklammer
Hilfsmittel zur Befestigung von einem oder mehreren Bällen unter der Kleidung, von wo sie zu einem beliebigen Zeitpunkt ergriffen werden können. 
Bill tube (engl.)
Kleiner zylindrischer Metallbehälter mit einem durch einen Bolzen und ein Schloss gesicherten Deckel. Der doppelwandige Behälter weist einen geheimen inneren Teil mit einer Öffnung in Bodennähe auf, durch die ein Geldschein in den Behälter geladen werden kann. Wird der innere Teil vollständig in den Behälter geschoben, erscheint dieser fest verschlossen und der Geldschein kann nur durch Entfernung des Deckels aus dem Behälter entnommen werden.
Blankokarte
Spielkarte mit unbedruckter Vorder- oder Rückseite. 
Changierbeutel (change bag)
Beutel mit zwei (oder drei) Abteilen zum Erscheinenlassen oder Austauschen von Tüchern, Bändern, Zetteln usw. Klassische Form mit starrem Ring an der Öffnung und mit Drehgriff zum Öffnen und schliessen des jeweiligen Abteils. Modernere Versionen als einfache Stoffbeutel oder als durchsichtige Kunststoffbeutel.
Chinatown Coin (engl.)
Doppelseitige Münze, die auf der einen Seite eine ‘normale’ Münze, auf der anderen Seite eine chinesische Münze mit einem Loch in der Mitte zeigt. Wird in das Loch ein Material geklebt, das der verwendeten Unterlage entspricht, sehen die Zuschauer vermeintlich durch das Loch hindurch. 
Daumenschreiber (thumb writer, nail writer, swami gimmick)
An der Daumenspitze befestigte Bleistiftmine, um bei angeblichen Voraussagen unbemerkt von den Zuschauern nachträglich Zahlen oder Buchstaben zu notieren. 
Daumenspitze (thumb tip)
Nachbildung der Spitze eines Daumens aus Plastik oder Metall. Zum Erscheinenlassen, Verschwindenlassen und Austauschen kleiner Gegenstände (Zigaretten, Zettel, Banknoten, Tücher).
Drawer Box (engl. ) Rechteckiges Kästchen oder Kasten (Zündholzschachtel- bis Schuhkarton-Grösse) mit einer Schublade. Die Schublade kann leer oder mit Gegenständen (Tieren) gefüllt vorgezeigt werden und kann somit zum Erscheinen- oder Verschwindenlassen eingesetzt werden.
Einwegspiel (one way deck)
Spielkarten mit asymmetrischem Rückenmuster, so dass eine einzelne um 180 Grad gedrehte Karte zwischen den anderen von der Rückseite her erkennbar ist.
ESP-Karten
Spielkarten, deren Bildseiten je eines von fünf  ESP-Zeichen aufweisen, die insbesondere durch die Experimente von Prof. Rhine bekannt geworden sind (Kreis, Kreuz, Wellenlinien, Quadrat, fünfzackiger Stern). 
Eureka-Spiel
Konisch geschnittenes und rückenmarkiertes Kartenspiel. 
Färberöhre (dye tube)
Kleines Röhrchen zum ‘Färben’ eines Tuches. Ein Tuch befindet sich im Röhrchen; wird ein anderes Tuch in das in der Hand verborgene Röhrchen gestopft, wird das erste Tuch aus der Röhre gestossen und das zweite nimmt seinen Platz ein. 
Federblumen
Künstliche Blumen aus gefärbten Geflügelfedern. 
Gezinkte (markierte) Karten (marked cards, reader deck) 
Spielkarten, die auf der Rückseite eine Kennzeichnung aufweisen, von der man auf die Bildseite schliessen kann. 
Hilfsmittel (gimmick)
Jegliche Art von Gegenständen oder Einrichtungen, die für das Erzielen eines Zaubereffektes verwendet werden. Für die Zuschauer nicht sichtbar (z.B. Halter, Klammern, Züge) oder fälschlicherweise als unpräparierte Gegenstände wahrgenommen (z. B. Billardball-Halbkugel, Würfelkaschee, Münzenhalbschale) . 
Himber Brieftasche (Himber wallet)
Nach Richard Himber benannte Trickbrieftasche, die auf zwei Seiten geöffnet werden kann, wodurch unbemerkt für die Zuschauer Gegenstände ausgetauscht werden können. 
Himber Ring
Nach Richard Himber benannter Fingerring, der unbemerkt geöffnet werden kann, wodurch ein (scheinbares) Verketten mehrerer ausgeliehener Fingerringe möglich wird.
Holdout (engl.)
Hilfsmittel, um Gegenstände ausser Sicht der Zuschauer zu halten (meist unter der Kleidung) und zu einem beliebigen Zeitpunkt unbemerkt von den Zuschauern in die Hand zu bekommen.
Hoo Coin (engl.)
Münze, an deren Rand eine winzige gegen die Münzenmitte gerichtete Nadelspitze angelötet ist; die Münze kann damit heimlich an der Kleidung oder an einem Tuch usw. befestigt und ebenso leicht von dort gestohlen werden. 
Kartenindex
1. Wertangabe einer Spielkarte, beim internationalen Bild in der linken oberen und rechten unteren Ecke; 2. > Sortieretui 
Kartenkassette
Kassette, in der dank einer Einlage (z.B.) eine Karte gegen eine andere ausgetauscht werden kann. Es gibt Kartenkassetten, bei denen die Einlage mechanisch oder durch Magnete arretiert werden kann, so dass ein Zuschauer die Kassette handhaben kann, ohne die Einlage zu entdecken. 
Kartenpuder (fanning powder)
Puder zur Behandlung von Spielkarten, damit diese gut rutschen und sich gleichmässig ausfächern lassen. 
Klappblumen (spring flowers)
Aus Papier hergestellte, mit einer feinen Stahlfeder versehene Blumen, die flach zusammengelegt werden können und bei der Produktion aufspringen.
Klappwürfel
Flach zusammenfaltbarer, aus Karton hergestellter Würfel, der durch Gummibänder im Inneren zusammengehalten wird. 
Konisches Kartenspiel (stripper deck)
An den Längsseiten leicht konisch zugeschnittene Karten. Wird eine einzelne Karte um 180 Grad gedreht, kann sie auch im gemischten Spiel leicht gefunden und aus dem Spiel gezogen werden. Spezielles > Einwegspiel
Leitkarte (key card)
Eine dem Vorführenden bekannte Karte, die an ihm bekannter Lage über oder unter einer z. B. gewählten Karte liegt, so dass diese leicht gefunden werden kann. Die Funktion einer Leitkarte kann temporär jede beliebige Karte im Spiel übernehmen. Es gibt jedoch auch permanente Leitkarten, z. B. kurze, lange, dicke Karten. 
Mechanischer Tuchball
Hohler Ball mit Zugmechanik. Wird ein daran befestigtes Tuch in die Luft geworfen, wird dieses in den Ball gezogen. Das Tuch verwandelt sich sichtbar in einen Ball. 
Menetekel Spiel
Kartenspiel, das aus 26 kurzen und den gleichen 26 ungekürzten Duplikatkarten besteht. Jede kurze Karte liegt jeweils über der entsprechenden ungekürzten Duplikatkarte. 
Milk Pitcher (engl.)
Mit (künstlicher) Milch gefüllter durchsichtiger Krug aus Glas oder Kunststoff. Die Milch kann scheinbar ausgeleert werden, bleibt aber im doppelwandigen Krug zurück. 
Mirage-Spiel
> Svengalispiel, das zusätzlich > rauh-glatt behandelt ist. 
Mullica Wallet (engl.)
Brieftasche, in deren inneren Teil ohne Palmage eine Spielkarte geladen werden kann. 
Münzenklammer
1. Hilfsmittel zur Befestigung einer Anzahl Münzen unter der Kleidung, von wo sie zu einem beliebigen Zeitpunkt gestohlen werden können. 2. Hilfsmittel zum Produzieren oder Verschwindenlassen einer Anzahl Münzen.
Münzen-Shell
Expandierte oder ausgedrehte Münze, die eine normale Münze vortäuscht und über eine normale Münze gelegt werden kann. 
Okito Box
Von Okito (Theo Bamberg) erfundene zylindrische Metalldose, deren Deckel ohne erkennbaren Unterschied sowohl auf die Öffnung wie auf den Boden der umgedrehten Dose gesetzt werden kann. 
Okito-Glas
Von Okito (Theo Bamberg) erfundenes doppelwandiges Glas ohne Boden. 
Pop-Eyed Eye Popper Deck (engl.)
>Rauh-glatt behandeltes > Svenglai Spiel 
Pyropapier, Pyroschnur, Pyrowatte (flash paper, flash string, flash wool)
Chemisch präpariertes Papier, Schnur oder Watte, die mit heller Flamme blitzartig verbrennen.
Rau-Glatt (rough and smooth)
Methode, um (vor allem) Spielkarten mit chemischen Substanzen so zu behandeln, dass sie beim Ausfächern oder einzeln Abziehen paarweise aneinander haften, jedoch jederzeit unbemerkt getrennt werden können.
Requisiten (props) Zaubergeräte und -hilfsmittel.
Riesenkarten (jumbo cards, giant cards)
Speziell grosse Spielkarten. 
Ringzieher (reel)
Zugvorrichtung, bei der durch Ausziehen eines Nylonfadens eine Feder gespannt wird. Zum Verschwinden- oder Wandernlassen von kleinen Gegenständen oder zur Bewerkstelligung von Durchdringungen oder Positionswechseln. 
Sandrahmen
Bilderrahmen, hinter dessen Glasscheibe eine Schicht Sand ein beliebiges Bild, eine Spielkarte usw. verdeckt. Wird der Rahmen auf den Kopf gestellt, rinnt der Sand in den Rahmen und das Bild wird sichtbar.
Schlüsselring (key ring)
Ring mit einer (permanenten oder verschliessbaren) Öffnung, der beim > Ringspiel das Verketten der Ringe ermöglicht. 
Schüttelkästchen (rattle box)
Kleines Holzkästchen mit Schiebedeckel, in das ein entliehener Ring oder ein Geldstück gegeben wird. Die Zuschauer können beim Schütteln des Kästchens den Gegenstand hören, obwohl er in Wirklichkeit schon lange daraus verschwunden ist. 
Schüttelstäbchen (ratle bars)
3 Kleine hohle Metallstäbe oder zylindrische Behälter, von denen einer beim Schütteln klappert. Wenn die Zuschauer raten sollen, welchses Stäschen klappert, liegen Sie immer falsch. 
Schwanenhals (goose neck)
Bei klassischen Schwebeillusionen eingesetztes Prinzip der S-förmigen Führung der Haltestange, damit der Zauberkünstler mit seinem Körper den senkrechten Teil der Haltestange abdecken und einen Ring um die schwebende Person herumführen kann. 
Schwarzes Ei
"Eiförmig" geformte, an einem Elastikfaden befestigte schwarze Metallhülse, die zum Verschwindenlassen eines Tuches dient. 
Schwerpunktwürfel (loaded dice)
Mit Gewicht präparierte Würfel, mit denen nur eine Zahl gewürfelt werden kann.
Sechster Finger
Heute nur noch selten verwendetes Hilfsmittel zum Erscheinenlassen von Tüchern. Die hohle Nachbildung eines Fingers wird zwischen Mittel- und Ringfinger einer Hand eingeklemmt. Die Hand kann so vor der Tuchproduktion völlig leer gezeigt werden. 
Servante
Geheimer, hinter einem Tisch, Stuhl oder im Anzug des Vorführenden angebrachter Behälter zum Aufnehmen oder Ablegen von Gegenständen. 
Shell (engl.)
Hülse, Kaschee, passend über normale Münzen, Chips oder andere Gegenstände, zum (zeitweiligen) Vortäuschen des normalen Gegenstandes. Vgl. auch > Halbschale 
Sortieretui (card index)
Halterung, meist in Hosen- oder Jackentasche gesteckt, in der die Karten eines Kartenspiels gestaffelt in bekannter Reihen folge stecken, so dass jede beliebige Karte durch den Tastsinn gefunden werden kann. 
Spiegelglas
Durchsichtiges, mit einem Spiegel in der Mitte geteiltes Glas, durch das die Zuschauer vermeintlich hindurch sehen können. 
Svengali Spiel
Spezielles Kartenspiel, das zur Hälfte aus gleichen Karten besteht, die abwechselnd mit 26 verschiedenen Karten gelegt sind. Die Duplikatkarten sind an den Schmalseiten gekürzt, so dass das Spiel von der Bildseite her vorgeblättert werden kann, wobei nur die normalen Karten sichtbar werden. 
Taubenkasserolle (dove pan)
In einer ‘Pfanne’ wird Feuer gemacht, das mit einem Deckel erstickt wird. Wird der Deckel wieder abgehoben, sind in der ‘Pfanne’ Tauben, Tücher, Blumen usw. erschienen.
Teufelstuch (devil’s handkerchief)
Tuch mit geheimer Tasche zum Verschwindenlassen oder Austauschen von Gegenständen.
Topit [vanisher] (engl.)Geheime Tasche im Anzug des Vorführenden, in die Gegenstände unbemerkt abgelegt werden können. 
Tuchball (silk ball)
Hohler Ball zum Verschwinden- oder Erscheinenlassen eins Tuches. 
Tuchrevolver
Spielzeugrevolver mit eingebauter Mechanik, zum Verschwindenlassen eines Tuches. Beim Abfeuern eines Schusses wird das Tuch in den Lauf des Revolvers gezogen. 
Wendeblock
Schreibblock, der gewendet werden kann, ohne dass dabei sein Aussehen verändert wird. Wird zum Austauschen von Notizen, insbesondere zum Forcieren von Zahlen verwendet. 
Zigaretten-Dropper
Gerät zur manipulativen Produktion von [brennenden] Zigaretten. 
Klassische Kunststücke
Eine Auswahl von Kunststücken, die sich über Jahrzehnte im Repertopire von Zauberkünstlern gehalten haben und von denen viele auch heute noch vorgeführt werden.
Abbruchkiste (tear apart vanish)
In eine aus mit Zeitungspapier bespannten Rahmen bestehende Kiste werden lebende Tiere (Tauben, Kaninchen, Gänse, Enten) gegeben. Danach zerlegt der Vorführende die Kiste Stück für Stück, wobei das Zeitungspapier durchstossen wird. Die Tiere sind verschwunden.
Affenschaukel
Drei Seile hängen nebeneinander von einem Holzstab. An einem der beiden äusseren Seile wird z.B. ein Tuch befestigt; führt der Vorführende den Stab hinter seinem Rücken durch, wandert das Tuch von der einen Seite zur anderen. Wenn die Zuschauer überzeugt sind, dass dies durch Umdrehen des Stabes geschieht, lässt der Vorführende das Tuch auf das mittlere Seil wandern.
Armguillotine
Guillotine, durch deren Öffnung der Zuschauer seine Hand steckt. Die Klinge der Guillotine durchdringt den Arm des Zuschauers, ohne ihn zu verletzen.
Asrah-Schwebe
Eine mit einem Tuch bedeckte Frau schwebt von einer Liege nach oben. Zieht der Künstler das Tuch von der schwebenden Frau, ist diese verschwunden.
Bank Night (engl.)
Ursprünglich "It's only Chance", dann "It's Just Chance", später in Amerika "Bank Night". Ein Zuschauer scheidet von mehreren Umschlägen alle bis auf einen aus. Der nicht gewählte Umschlag enthält einen Geldschein.
Becherspiel (cups and balls)
Eines der ältesten Zauberkunststücke, bei dem ursprünglich drei Becher und drei kleine Kugeln verwendet wurden, die unter den Bechern hin und her wandern. Am Schluss erscheinen unter den Bechern grössere Gegenstände. Eine moderne Variante des Becherspiels ist der > Chop Cup.
Besenschwebe (broom stick illusion)
Die Partnerin des Zauberkünstlers schwebt - unter der Achselhöhle auf das obere Ende eines Besens aufgestützt - waagrecht in der Luft.
BH-Trick
Variante des >Twentieth Century Silk - Effektes: Der BH einer Zuschauerin erscheint zwischen zwei Tüchern, die zuvor in das Oberteil ihres Kleides gesteckt worden sind. 
Das Blaue Wunder
Sechs blaue und eine gelbe Holzscheiben werden auf die Stange eines Metallstativs aufgesteckt; die Säule wird mit einer Röhre bedeckt, worauf die gelbe Scheibe zuerst zur Mitte, dann nach unten wandert.
Blendo
Mehrere kleine Tücher verwandeln sich ohne Abdeckung in ein grosses Tuch.
Boston Box
Variante der > Okito Box, bei welcher der Boden eine Vertiefung aufweist, so dass eine Münze in die Vertiefung passt und die mit dem Boden nach oben gehaltene Dose wie die mit Münzen gefüllte, mit der Öffnung nach oben gehaltene Dose aussieht.
Brainwave deck (engl.)
Eine von einem Zuschauer frei gewählte Karte ist die einzige, die im Kartenspiel verkehrt herum liegt und eine an der Rückseite aufweist, als die übrigen Karten.
Buchtest
Der Vorführende errät ein Wort oder einen ganzen Satz, den ein Zuschauer auf einer zufällig aufgeschlagenen Seite in einem zufällig ausgewählten Buch liest.
Chikagoer Billardballtrick
Nacheinader erscheinen vier ‘Billard’bälle in der Hand des Vorführenden.
Chinesische Schnurstäbe (Chinese Sticks)
Durch zwei Stäbe (aus Holz, Bambus, Metall, Kunststoff usw.) verläuft eine Schnur, die vom Vorführenden hin- und hergezogen wird. Er hält dann die Stäbe auseinander und zeigt, dass durch jeden ein unabhängiges Stück Schnur läuft. Aber auch wenn die Stäbe getrennt sind und keine Verbindung zwischen ihnen besteht, kann die Schnur scheinbar trotzdem zwischen den Stäben hin- und hergezogen werden
Chinesischer Kompass
Ein Pfeil auf einem Stück Holz, Plastik oder Karton zeigt nach Wunsch des Vorführenden in verschiedene Richtungen.
Chink-a-chink
Vier in einem Quadrat ausgelegte Gegenstände (Korken, Würfelzucker, Kronenkorken usw.) wandern durch kurzes Bedecken mit den Händen alle an eine Stelle.
Chop Cup (engl.)
Becher mit im Boden eingebautem Magnet und magnetischem Ball zur Ausführung eines ® Becherspiels mit nur einem Becher.
Clippo
Ursprünglich "Magic Shears". Ein Papierstreifen wird mehrmals mit einer Schere entzwei geschnitten und ist immer wieder ganz.
Daumenfesselung (thumb tie)
Der Vorführende lässt sich von einem Zuschauer die Daumen fest zusammenbinden und ist trotzdem jederzeit in der Lage, die Hände auseinanderzunehmen und z.B. ihm zugeworfene Ringe aufzufangen. 
Dice stacking (engl.)
Aufeinandertürmen von Würfeln mit Hilfe eines Würfelbechers.
Ehrgeizige Karte (ambitious card)
Eine in die Mitte des Spiels gesteckte Karte wandert immer wieder nach oben.
Eierbeutel (egg bag)
In einem kleinen Stoffbeutel erscheint und verschwindet ein Hühnerei, obwohl der Beutel wiederholt durch Umstülpen der Innenseite nach aussen leer gezeigt wird. 
Der Einzige Dreikartentrick der Welt mit vier Karten
Der Vorführende zeigt drei rote und eine schwarze Karte vor. Eine rote Karte weird beiseite gelegt, die schwarze zwischen die beiden anderen roten gesteckt. Plötzlich hält der Vorführende drei rote Karten in der Hand, die beiseite gelegte Karte ist die schwarze. Dies wird noch zweimal wiederholt, am Schluss hält der Vorfürhende drei schwarze Karten inder Hand, nur die beiseite gelegte Karte ist rot. 
Elfkartentrick
Ein Kartenkunststück, bei dem sich die Zahl von elf Karten, die dem Vorführenden von einem Zuschauer auf die Hand gezählt werden, mehrmals verändert. Fred Kaps verwendete anstelle der Spielkarten Geldscheine.
Ellis Ring
Nach Jardine Ellis benannter Ring von ca. 3 cm Durchmesser mit Halbschale, die zeitweise unbemerkt von den Zuschauern den Platz des Ringes einnehmen kann.
Ente Johanna
Eine Holzente greift mit dem Schnabel eine gewählte Karte aus einem Kartenspiel.
Exit
Von Thomas Vité stammende Version des > Chinesischen Kompasses in Form eines Notausgangs-Schildes.
Färbemesser (colour changing knives)
Ein Taschenmesser wechselt (unter Verwendung des > Kellengriffs) seine Farbe, tauscht den Platz mit einem anderen Messer usw.
Fingerguillotine
Kleine Guillotine, durch deren Öffnung der Zuschauer seinen Finger steckt. Die Klinge der Guillotine durchdringt den Finger des Zuschauers, ohne ihn zu verletzen.
Flaschenvermehrung (multiplying bottles)
Aus zwei unter zwei Röhren hin- und her wandernden Flaschen werden nach und nach 12 Flaschen.
Flight of the Paperballs (Paper Balls over the Head) (engl.)
Bälle aus zerknülltem Papier (ursprünglich Tücher) verschwinden auf unerklärliche Weise vor den Augen eines Zuschauers, während das restliche Publikum sieht, wie die Papierbälle vom Zuschauer unbemerkt über dessen Kopf geworfen werden.
Fluchtkiste (substitution trunk)
Eine an den Händen gefesselte Person wird in einen in einer Kiste befindlichen grossen Sack geschnürt. Danach stellt sich der Künstler auf die mit Seilen oder Ketten verschnürte Kiste und zieht einen Vorhang hoch, bis er nicht mehr zu sehen ist. Der Vorhang fällt sofort wieder nach unten und auf der Kiste steht die vorher in der Kiste befindliche Person. Öffnet diese die Kiste und den Sack, steigt der gefesselte Zauberkünstler heraus.
Four Ball and Net Routine (1961) Silent Mora (Louis McCord) 1884-1972 (USA)
3 kleine Bälle werden auf ein von zwei Zuschauern gehaltenes Netz gelegt. Die Bälle wandern von einer Hand in die andere, von der Tasche in die Hand und verschwinden schliesslich.
Geisterkabinett (spirit cabinet)
Eine Person wird in einem Kabinett, in dem sich verschiedene Gegenstände befinden, an einen Stuhl gefesselt, so dass sie sich nicht mehr bewegen kann. Wird der Vorhang des Kabinetts geschlossen, beginnen sich die Gegenstände "wie von Geisterhand" zu bewegen. Wird der Vorhang geöffnet sitzt die Person immer noch bewegungslos gefesselt auf dem Stuhl.
Geistertafel (spirit slate)
Auf einer (oder mehreren) vorher leer gezeigten Tafel(n) erscheint ‘wie von Geisterhand geschrieben’ eine Mitteilung.
Gipsy Thread vgl. Hindufaden
Das Goldmedallion
Ein Zuschauer findet auf der Rückseite eines Goldmedaillons, das der Vorführende aus einem Schmucketui hervorholt, eine durch drei Zuschauer vorher frei bestimmte dreistellige Zahl.
Gozinta Box (engl.)
Aus einer würfelförmigen Stülpschachtel wird eine andersfarbige würfelförmige Schachtel entnommen; die ursprünglich äussere Schachtel wird zusammengesteckt und in die ursprünglich innere Schachtel gesteckt.
Hasenwanderung (hippity-hop rabbits)
Die Figuren eines weissen und eines schwarzen Hasen werden mit Kaschees bedeckt und wechseln (scheinbar durch heimliches Umdrehen) die Plätze. Werden die Hasen am Schluss umgedreht, sehen die Zuschauer, dass die Rückseiten andere Farben aufweisen.
Hindufaden (hindu thread, gipsy thread)
Ein Stück Faden wird in kleine Stücke zerrissen und wiederhergestellt.
Interlude (engl.)
Vom Erfinder ursprünglich "Permeability" genannt; eine Frau durchdringt sichtbar den Oberkörper eines Mannes.
Jumping Gems (engl.)
"Edelsteine" erscheinen, verschwinden, vermehren sich und springen auf schwarzen Holzstäbchen.
Kartendegen (card sword)
Eine frei gewählte Karte wird ins Spiel zurückgegeben. Das Spiel wird in die Luft geworfen. der Vorführende sticht mit einem Degen in das hochgeworfene Spiel und spiesst als einzige Karte die gewählte auf.
Karte in Ballon
Eine frei gewählte und ins Spiel zurückgegebene Karte erscheint in einem Luftballon. Klassisches Trickgerät. In neuerer Zeit wurden auch verschiedene Varianten für den Close-up-Bereich entwickelt, für die ausser dem Ballon keine zusätzlichen Geräte verwendet werden.
Kartensteiger (rising cards)
Eine (oder mehrere) gewählte Karte(n), steigt (steigen) ohne Zutun des Vorführenden aus der Mitte des Spiels heraus. Der Effekt kann durch Fingerfertigkeit, mechanische oder elektronische Hilfsmittel erzielt werden.
Kettenschwindel (endless chain)
Bauernfängerspiel mit einer zu einer endlosen Schlaufe zusammengefügten Kette, die in verschiedenen Figuren auf dem Tisch ausgelegt wird. Der Zuschauer muss seinen Finger in eine Schlaufe legen und gewinnt, wenn sich die Kette beim Wegziehen um seinen Finger wickelt.
Koornwinder Kar
Ein von einem Zuschauer einem ausgestreiften Kartenspiel entlang geschobenes Spielzeugauto hält bei einer gewählten Karte.
Kugelfang (bullet-catching trick; catching a bullet; bullet catch)
Der Vorführende fängt scheinbar eine aus einer Pistole oder einem Gewehr auf ihn abgefeuerte Kugel mit der Hand oder dem Mund auf, ohne dabei Schaden zu nehmen.
Kuma Tubes (engl.)
Altes chinesisches Kunststück, bei dem aus zwei zylindrischen Röhren, die wiederholt eine durch die andere geschoben werden, eine grosse Menge Tücher und schliesslich eine Messingvase produziert wird, deren Durchmesser grösser ist als derjenige der Röhren.
Kümmelblättchen (three card monte)
Altes Bauernfängerspiel mit drei Karten. Die Zuschauer müssen raten wo sich eine bestimmte Karte befindet, nachdem sie der Vorführende vorgezeigt und mit der Bildseite nach unten auf den Tisch geworfen hat.
Kurz-mittel-lang (professor’s nightmare)
Drei gleich lange Seilstücke werden verschieden lang und weisen schlieslich wieder die gleiche Länge auf.
Linking Pins (engl.)
Mehrere grosse Sicherheitsnadeln werden (wie beim chinesischen ® Ringspiel) ohne sie zu öffnen miteinander verkettet und wieder voneinander gelöst,.
Mascot Moth (engl.)
Eine mit Tüchern an den Armen als Nachtfalter verkleidete Frau schlägt die Flügel vors Gesicht und verschwindet auf offener Bühne, wenn sie mit der Flamme einer vom Zauberkünstler gehaltenen Kerze in Berührung kommt.
Matrix 
Vier von Spielkarten bedeckte Münzen wandern unter eine Karte. Bei reverse matrix springen die Münzen am Schluss wieder an ihre Ausgangsposition zurück.
Mental Epic (engl.)
Der Vorführende notiert auf einer in sechs Felder geteilten Schiefertafel in die oberen drei Felder je eine Voraussage und deckt diese mit einem Stück Karton ab; danach werden drei durch die Zuschauer bestimmte Begriffe, Gegenstände usw. in die unteren drei Felder geschrieben; die Voraussagen stimmen damit überein.
Miko
Der Vorführende legt eine Spielkarte als Voraussage zur Seite und sagt, dass deren Wert der Hälfte des Wertes einer vom Zuschauer gewählten Karte entsprechen werde. Der Zuschauer wählt die Kreuz 7, der Vorführende dreht die Voraussagekarte um: es ist Kreuz 3 1/2.
Miraskill
Ein Zuschauer sortiert von einem von ihm gemischten Kartenspiel die Karten der Reihe nach paarweise nach rot/rot, schwarz/schwarz und rot/schwarz; der Vorführende sagt richtig voraus, wie viele rote (schwarze) Karten im rot/roten (schwarz/schwarzen) Paket mehr (weniger) liegen als im schwarz/schwarzen (rot/roten) Paket.
Mismade Girl (engl.)
Bühnenillusion, bei der eine Dame in ein Kabinett tritt, das durch vier Klingen in viert Teile geteilt wird. Die vier Teile werden in einer anderen Reihenfolge wieder aufeinander gestellt, worauf die Dame "falsch zusammengesetzt" erscheint.
Multum in Parvo
Der Inhalt eines grossen Plastikkruges wird in immer kleiner werdende Gläser umgeschüttet, bis sich der ganze Inhalt des grossen Kruges in einem kleinen Glas befindet.
Multum in Reverse
Der Inhalt eines kleinen Glases wird in immer grössere Gläser umgeschüttet, bis schliesslich ein grosser Krug gefüllt ist. 
Münzen durch Tisch (coins through table)
Münzen durchdringen scheinbar die Tischplatte.  
Münzenfang (miser's dream)
Der Vorführende fängt mit leerer Hand Münzen aus der Luft, die er hörbar in ein metallenes Gefäss wirft.
Nussschalenspiel (three shell game)
Altes Bauernfängerspiel, bei dem die Zuschauer erraten müssen, unter welcher von drei Nussschalen (oder Hütchen, Laden von Streichholzschachteln usw.) sich ein kleines Kügelchen befindet. 
Öl und Wasser
Rote und schwarze Spielkarten werden wiederholt abwechselnd aufeinandergelegt und trennen sich immer wieder nach Farben. 
Open Prediction (engl.)
Während ein Zuchauer ein Kartenspiel mischt, notiert der Vorführende eine Voraussage. Sobald der Zuschauer mit dem Mischen fertig ist, zeigt ihm der Vorführende, welche Karte er notiert hat. Der Zuschauer teilt nun vom bildunten gehaltenen Spiel eine Karte nach der anderen offen auf den Tisch, wobei er an einer beliebigen Stelle eine einzelne Karte bildunten teilt. Die vom Künstler vorausgesagte Karte taucht nicht auf und es stellt sich heraus, dass die einzige bildunten liegende Karte die vom Vorführenden vorhergesagte Karte 
Out of this World (engl.)
Kartenkunststück, bei dem der Zuschauer das Kartenspiel, ohne die Bildseiten der Karten zu sehen, nach Gutdünken in rote und schwarze Karten zu trennen versucht. Am Schluss stellt sich heraus, dass ihm dies perfekt gelungen ist.
Paper Balls over the Head vgl. Flight of the Paper Balls
Persiltrick
Schmutzige Tücher werden in einen Waschmittelkarton gegeben, dort "gewaschen" und sauber wieder herausgenommen. Der Karton ist leer. 
Pseudo-Psychometrie (Pseudo-Psychometry)
Ein auf Theodore Annemann zurückgehendes Kunststück, bei dem der Vorführende scheinbar anhand von ausgeliehenen Gegenständen deren Besitzer identifizieren und genau beschreiben kann. 
Punktetuch
Ein gepunktetes Tuch wird von beiden Seiten vorgezeigt und anschliessend ausgeschüttelt, wobei die Punkte abfallen. Das Tuch wird nun von beiden Seiten ohne Punkte vorgezeigt. Danach wird eine Handvoll Punkte in die Luft geworfen und das Tuch in die Punktewolke gehalten, worauf sich wieder auf beiden Seiten des Tuches Punkte befinden
Puppenhaus-Illusion
Ein grosses Puppenhaus wird leer gezeigt und eine kleine Puppe hineingesetzt. Diese verwandelt sich in eine lebensgrosse "Puppe" (Dame), die doppelt so gross ist wie das Puppenhaus
Rasierklingentrick
Der Vorführende schluckt scheinbar eine Anzahl Rasierklingen und einen Faden, von dem er das Ende in der Hand behält. Zieht er den Faden aus dem Mund, hängen die Rasierklingen aufgeknotet am Faden. Derselbe Effekt wird auch mit Nähnadeln oder Glühbirnen ausgeführt. 
Ring Flite (engl.) Ein von einem Zuschauer ausgeliehener Ring verschwindet und erscheint zwischen den Schlüsseln im Schlüsseletui des Vorführenden. 
Ringspiel (chinesisches) ([chinese] linking rings)
Sehr altes Kunststück mit drei bis neun massiven Metallringen, die miteinander verkettet werden. 
Schneesturm in China
Ein Stück Papier wird zerrissen und in Wasser getaucht. Wird es danach mit einem Fächer befächelt, bildet sich eine riesige Konfettiwolke 
Schüttelstäbchen (rattle bars)
Variante des > Kümmelblättchens mit drei kleinen Stäbchen, von denen eines beim Schütteln ein Geräusch erzeugt. Die Zuschauer müssen raten, wo sich dieses befindet, wenn der Vorführende die Stäbchen durcheinanderbringt
Schwerterkabinett/-kiste
Eine in eine Kiste eingeschlossene Person wird (scheinbar) von allen Seiten mit Schwertern durchstochen. 
Sechskartenrtrick vgl. six card repeat 
Sefalaljia
Kleines "Geisterkabinett", in welchem sich merkwürdige dinge abspielen: Ein Ball wandert in ein Glas, ein Tuch verknotet sich von selbst, ein Ring fädelt sich auf ein Band, dessen Enden immer sichtbar bleiben, der Geist raucht eine Zigarre, trinkt eine Flasche Milch aus, ein Ball fliegt aus dem Kabinett, ein Knoten auf einem Tuch löst sich auf, obwohl beide Enden des Tuches sichtbar bleiben, auf der Mitte eines Seiles erscheint ein Knoten, zwei Ringe wandern auf die ^Mitte eines Seiles, dessen Enden sichtbar bleiben, der Geist schreibt "Gute Nacht" auf eine auf beiden Seiten signierte Schiefertafel.
Seilvase (Chineses Prayer Vase)
Eine leere Vase bleibt am Ende eines in die Vase eingeführten Seils hängen.  
Side Walk shuffle
Von drei weissen, unbedruckten Karten wird eine beiseite gelegt. Ein Kreuz Ass wird zwischen die beiden anderen weissen Karten gesteckt. Das Kreuz Ass verschwindet, der Vorführende hält drei weisse Karten in der Hand. Die beiseite gelegte Karte stellt sich als das Kreuz Ass heraus. Dies wird wiederholt, beim dritten Mal hält der vorführende plötzlich drei Kreuz Asse in der Hand, nur die beiseite gelegte Karte ist weiss.
Silkwonder (engl.) Ein kleines, in der Hand gehaltenes, verchromtes rechteckiges Kästchen wird durch Aufklappen des Deckels, der Vorder- und Rückwand leer gezeigt. Nach dem Schliessen des Kästchens werden daraus mehrere Tücher produziert
Six Card Repeat
Der Vorführende zeigt sechs Karten vor, wirft drei davon weg und hat wieder sechs. Dies wird noch viermal wiederholt. Wird ebenfalls mit Geldscheinen vorgeführt.  
Spellbound (engl.)
Münzenkunststück, bei dem sich eine in der einen Hand gehaltene "Silber"-Münze durch Darüberstreichen mit der anderen Hand in eine Kupfermünze verwandelt und umgekehrt, wobei die Zuschauer sehen, dass die Hände des Vorführenden bis auf die eine Münze jeweils leer sind.  
Sphinx-Illusion
Illusion, bei der ein in einem auf einem dreibeinigen Tisch ohne Tischdecke abgestellten Kasten der Kopf einer ägyptischen Sphinx die Augen und den Mund bewegt und sogar spricht.
Stock zu Tisch
Spazierstock, der sich auf Knopfdruck in ein Dreibein-Stativ verwandelt, auf das der Vorführende seinen mit einer Platte verstärkten Zylinderhut aufsetzt und so einen "Tisch" bzw. eine Ablage erhält.
Stop Trick
Eine frei gewählte Karte wird ins Spiel zurückgegeben. Der Vorführende nimmt eine Karte nach der anderen vom Spiel, der Zuschauer sagt an irgendeiner Stelle stop. Genau dort liegt die gewählte Karte. 
Talerfang (miser’s dream) vgl. Münzenfang.
Triumph 
Eine Spielkarte wird gewählt udn ins Spiel zurückgegeben. Die eine Hälfte des Spiel wird bildoben in die andere, bildunten liegende Hälfte gemischt.Anschliessend liegen alle Karten bis auf die gewähtle wieder bildunten.
Twentieth Century Silk (engl.)
Ein Tuch verschwindet und erscheint festgeknotet zwischen zwei anderen Tüchern
Twisting the aces (engl.)
Vier Asse drehen sich nacheinander in der Hand des Vorführenden ‘von selbst’ bildoben. 
Verdrehte Flaschen (Topsy turvy Bottles)
Ein Zuschauer und der Vorfürhende halten jeweils eine Flasche und eine Röhre in der Hand. Der Zuschauer macht dem Vorfürhenden alles nach. Die Flaschen werden auf die Hand gestellt, mit den Röhren bedeckt und mehrmals umgedreht. Während die Flasche des Vorführenden richtig herum steht, steht die Flasche des Zuschauers auf dem Kopf. Dies auch bei mehrfacher Wiederholung.
Vergesslicher Freddie (Forgetful Freddie)
Eine Holzfigur ist so vergesslich, das sie eines Tages sogar ihren Kopf vergisst. Anstelle des Kopfes wird ein Ballon montiert und mit Filzstift ein Gesicht darauf gemalt. Schliesslich zerplatzt der Ballon und an seiner Stelle erscheint der Kopf.
Verkleinerungskarten (diminishing cards)
Spielkarten verkleinern sich nach und nach immer mehr, bis sie ‘unsichtbar’ werden. Der Effekt kann durch Handfertigkeit mit einem normalen Kartenspiel erzeugt werden, meist werden jedoch speziell dafür hergestellte Karten oder Kartenfächer verwendet. 
Verschwindendes Radio
Der Vorführende bedeckt ein Radio mit einem Tuch, hebt das Radio hoch und wirft das ganze in die Luft. Zurück bleibt nur das Tuch, das Radio ist verschwunden. 
Versicherungspolice
Der Vorführende sagt, dass er einem Zuschauer eine bestimmte Geldsumme zahle, falls es ihm nicht gelinge, eine gewählte Karte herauszufinden. Er zeigt eine Versicherungspolice vor, die einen allfälligen Misserfolg deckt. Er findet die Karte nicht, beim Öffnen der Versicherungspolice ist jedoch darauf die gewählte Karte in Grossformat abgebildet.
Vier-As-Trick
Auf die vier Asse werden je drei beliebige andere Karten gelegt. Drei der vier Asse verschwinden aus ihren Paketen und wandern zum vierten As. 
Wachsender Würfel
Ein Würfel von ca. 25 cm Kantenlänge wir auf einen niedrigen Tisch gestellt. Der Würfel dehnt sich langsam aus, bis er eine Kantenlänge von ca. 80 cm hat. Wir der Würfel hochgehoben, ist darunter die Assistentin des Magiers erschienen.
Water Torture Cell (engl.)
Der gefesselte Künstler wird kopfunten in einen Wassertank eingeschlossen, aus dem er sich befreit. 
Wild Cards (engl.)
Eine Anzahl Spielkarten verwandelt sich bei der Berührung mit einer anderen Karte nacheinander in ein Duplikat dieser Karte. 
Würfelkasten (sucker die box)
Ein Würfel, der in einen Kasten gelegt wird, der doppelt so gross ist wie der Würfel, rutscht scheinbar im Kasten von der einen Seite zur anderen. Die Zuschauer glauben, dass der Zauberkünstler immer diejenige Hälfte des Kastens leer zeigt, in dem der Würfel sich nicht befindet. Schliesslich öffnet der Künstler den Kasten ganz, so dass die Zuschauer sehen können, dass der Würfel tatsächlich verschwunden ist. Der Würfel erscheint in einem Hut. 
Zersägte Jungfrau (sawing a woman in half)
Eine in einer (ursprünglich undurchsichtigen) Kiste liegende Frau wird mit einer Säge (ursprünglich mit einer Band-, später auch mit einer Kreissäge) in der Mitte zersägt und wiederhergestellt.
Zick-zack-Illusion (zig-Zag-Illusion) Von Bob Harbin erfundene Illusion, bei der eine in einer Kiste stehende Frau in drei Teile geteilt und der mittlere Teil seitwärts verschoben wird. 
Zombie
Eine Kugel schwebt hinter, vor und unter einem Tuch. 
Erfinder von ...
Die nachstehend genannten Künstler sind die mutmasslichen Erfinder der entsprechenden Kunststücke oder Tricktechniken. Oft sind in der Literatur widersprüchliche Angaben zu finden, manche Kunststücke wurden „wiederentdeckt“, manche nicht von demjenigen Künstler erfunden, der sie bekannt gemacht hat usw. Für manches Kunststück ist es nicht mehr möglich, den tatsächlichen Erfinder anzugeben. Die Jahreszahlen beziehen sich auf das Jahr der Publikation bzw. auf das Jahr, in dem ein Kunststück zum erstenmal öffentlich gezeigt oder im Handel angeboten wurde.
 
All Backs (1930). Hugard, Jean, 1872-1959 (AUS)   
Die Karten eines Spiels werden Beim Faromischenw erden die Kaerten eines spiels alternativ ineindergemsichthaben hinten und vorne Rückseiten; schlägt der Künstler auf das Spiel, erscheinen die Bildseiten und das Spiel besteht nun aus regulären Karten.
Erste Version mit unpräparierten Karten 1949 von  Vernon, Dai (Verner, David Frederick Wingfield) 1894-1992 (CAN)
Anti-Faro (2001) . Engblom, Christian,    
Wähend durch ein Faromischen die Karten zweier Pakete alternativ ineinandergemischt werden, so dass jeweils genau eine Karte des einen Paketes über (oder unter) eine Karte des anderen Paketes gelangt, hat die Technik deAnti-Faro den entgegengesetzten Effekt: die Karten eines Spiels (oder eines Paketes) werden "entmischt", d. h. jede zweite Karte des Spiels (oder Paketes) kann aus den anderen Karten herausgezogen werden.
Artist’s Dream (1893). Devant, David, 1868-1941 (GB)
Das Proträt einer Dame tritt lebendig aus seinem Bild hervor und verschwindet wieder)
Ascanio Spread (El Culebreo) (1965). Ascanio y Navaz, Arturo de, 1929-1997(E) 
Ausfächern und Vorzeigen von fünf Karten als vier.
Asrah (1914). Le Roy,  Servais,  1865-1953 (B) 
Unter Tuch schwebende und verschwindende Dame)
Bank Night (1935). Sellers, Tom,  1890-1961 (Schottland) 
Ursprünglich unter dem Titel "It's only Chance" publiziert, 1939 als "It's Just Chance"; 1936 wurde in Amerika eine modifizierte Version als "Bank Night" verkauft. Ein Zuschauer wählt von mehreren Umschlägen alle bis auf einen aus. Der nicht gewählte Umschlag enthält einen Geldschein. 
BH-Trick (Ende der 1930 Jahre). Brooks, Howard, 1909-1984) (USA)  
Variante des Twentieth Century Silk-Effekts: Der BH einer Zuschauerin erscheint zwischen zwei Tüchern, die zuvor in das Oberteil Ihres Kleides gesteckt worden sind. 
Biddle Move (1943). Biddle, Elmer, um 1945 (USA) 
Heimliches  Zurückstehlen einer Karte beim Abziehen und Vorzählen einer Anzahl Karten. 
Bill Tube (1924). Brema, Carl, 1864-1942 (D) 
Kleiner Metall- oder Plastikzylinder mit Schraubdeckel oder mit Schloss verschliessbarem Deckel, in den nach dem Leerzeigen und Verschliessen heimlich ein Geldschein, eine gefaltete Spielkarte, ein kleines Tuch usw. geladen werden kann. 
Birth of Flora (1895). Devant, David, 1868-1941 (GB)   
Die Blumengöttin Flora erscheint aus einem Riesenblumenstrauss, der aus einer kleinen Feuerschale gewachsen ist, nachdem Roseblüten hineingeworfen wurden. 
blaue Wunder, Das (1924). Trunk, Hans 1887-1966 (A) 
Sechs blaue und eine gelbe Holzscheibe werden auf die Stange eines Metallständers aufgesteckt; die Säule wird mit einer Röhre bedeckt, worauf die gelbe Scheibe zuerst zur Mitte, dann nach unten wandert. 
Blendo (1909). Ducrot, Frank (Fritz, T. Francis), 1872-1939 (USA) 
Mehrere einzelne Tücher verwandeln sich in ein einziges grösseres Tuch mit den Farben der einzelnen Tücher; ursprünglich wurden ein weisses, blaues und rotes Tuch in die Amerikanische Flagge verwandel. 
Blindfahrt (1885). Bishop, Washington Irving, 1856-1889 (USA) 
Der Künstler lenkt mit verbunden Augen ein Fahrzeug; damals ein Pferdefuhrwerk in New York. 
Blitzcocktail (1959). Geissler-Werry, Werner, 1925-2000 (D) 
In zwei leeren, durchsichtigen, mit den Öffnungen aufeinandergestellten Plastikgläsern erscheint beim Schütteln ein Getränk, das einen Becher füllt. 
Bluff Pass (1902). Stanyon, Ellis, 1870-1951 (GB) 
Eine scheinbar in die Mitte des Spiel zurückgegebene Karte wird an zweitoberste Stelle kontrolliert. 
Brainwave Deck (1930). Fox, Paul, 1898-1976 (Fuchs, Paul) (USA)
Eine von einem Zuschauer nur gedachte Karte befindet sich verkehrt im Spiel und weist eine andere Rückseite auf als die übrigen Karten.
Bunny Bill (1964). Neale, Robert, 1929- (USA) 
Falten eines Geldscheins zu einem Kaninchen im Zylinderhut) 
Cannibal Cards (1959). Searles, Lynn, 1914-1972 (USA) 
Karten, die zwischen zwei "Kannibalenkarten" gegeben werden, werden von diesen "aufgefressen", d.h. verschwinden; für die erste Version wurden präparierte Karten verwendet; in den 60er Jahren erfand Alex Elmsley eine Version mit unpräparierten Karten. 
Chinesischer Kompass (1945). Evans, Val , 1896-1981 (USA) 
Ein Pfeil auf einem Stück Holz, Plastik oder Karton zeigt nach Wunsch des Vorführenden in verschiedene Richtungen. 
Chink-A-Chink (1912). Stanyon, Ellis, 18709-1951 (GB) 
Drei oder vier Spielwürfel, Zuckerwürfel oder Dominosteine werden von den Händen bedeckt und wandern alle unter eine Hand; Stanyon publizierte den Effekt 1912 unter dem Titel "The Travelling Sugar". Malini machte 1927 den Effekt  bekannt, der daraufhin von Modern Magic unter dem Namen Chink-A-Chink angeboten wurde. 
Chop Cup (Mitte1950erjahre). Wheatly, Albert H., 1901-1964, (AUS) 
Becher mit Magnet im Boden, der einen Ball mit Metalleinlage im Becher zurückhalten kann; zur Ausführung eines Becherspiels mit einem Becher) 
Click Pass (1900). Downs, T. Nelson, 1867-1938 (USA) 
Zwei Münzen werden scheinbar von einer Hand in die andere übergeben, ein deutlicher „Klick“ zu hören ist; in Wirklichkeit wird  nur eine Münze übergeben. 
Clippo (1929). Joseph K. Kolar(1883-1949) 
Ein Papierstreifen wird mehrmals mit einer Schere entzwei geschnitten und ist immer wieder ganz; das von Kolar erfundene Kunststück „Magic Shears“ wurde von Will De Seive 1937 unter dem Namen Clippo bekannt gemacht. 
Coca-Cola-Sensation (1961). Werry (Werner Geissler) 1925-2000 (D) 
Eine Coca-Cola-Flasche verschwindet in einer Kartonröhre, die nur halb so hoch ist wie die Flasche. 
Cocon, Le (1887). de Kolta, Buatier, 1847-1903 (F) 
In einem über dem Bühnenboden aufgehängten, mit Papier bespannten Rahmen erscheint ein grosser Kokon einer Seidenraupe. Diese wird auf einen Stuhl heruntergelassen wo sie zerplatzt und eine Dame in einem Schmetterlingsgewand daraus. Erscheint. 
Coin Star (1909). Downs, T. Nelson, 1867-1938 (USA) 
Fünf Münzen erscheinen zwischen den gegeneinander gepressten gespreizten Finger beider Hände. 
Collectors (1969). Walton, Roy, 1932- (Schottland) 
Drei von Zuschauern gewählte und ins Spiel zurückgegebene Karten erscheinen zwischen den getrennt vom Spiel gehaltenen vier Königen) 
Daumenspitze (Um 1885). Herwin, Profesor (Humpage, William) 1861-1946 (GB) 
D’Amico Spread (Um 1944). D’Amico, Carmen, ?-1973 (USA) 
Einhändiges Ausfächern von drei Karten als zwei, wobei die dritte Karte unter der unteren Karte verborgen bleibt. 
Diagonal Palm Shift (1902).  Erdnase, S.W., Andrews, Milton Franklin [?] 1872-1905 (USA) 
Kartengriff, um eine oder mehrere scheinbar ins Spiel gesteckte und mit diesem egalisierte Karten heimlich zu palmieren. 
Downs Palmage (1902). Downs, T. Nelson, 1867-1938 (USA)  
Waagerechtes Palmieren einer Münze zwischen Daumen und Zeigefinger, deren Spitzen sich berühren.
Doublieren (um 1720),  Neve, Richard (USA)
Die zwei obersten Karten des Spiels als eine ergreifen und vorzeigen. 1721 von Richard Neve beschrieben, 1853 von J.N. Ponsin, 1876 von Hoffmann erwähnt, 1910 von David Devant. Danach geriet der Griff in Vergessenheit, bis er Ende der 1920erjahre wiedererfunden wurde und von den New Yorkern Kartenkünstlern Cliff Green, Athur Findley, John Kane, Sam Horowitz, Dai Vernon, Bert Rubin und Al Baker während mehrerer Jahre geheimgehalten wurde. 
Ehrgeizige Karte (Ambitious card). Ehrgeizige Karte (Spielkarte wandert von der Mitte des Spiels nach oben)  
Eine Spielkarte wandert von der Mitte des Spiels nach oben.
Elfkartentrick (Eleven card Trick; ca. 1953). Victor  , Edward, 1887-1964 (GB)
Ente, Johanna, die (1937). Ireland, Laurie L[owell] 1899-1954 (USA) 
Eine Holzente greift mit dem Schnabel eine gewählte Karte aus einem Kartenspiel.
Erscheinender Elefant (Ende 1920er-Jahre). Fasola, Gustave, ?-1929 (GB)  
Erscheinender Spazierstock (1947). [William] Russ(ell) Walsh, 1894-1971 (USA) 
Aus einem aufgerollten Band aus Federstahl hergestellt; Fantasio verwendete ab 1966 Plastikfolie.
Expansion of Texture (1909). L'Homme Masqué (José Antenor de Gago Y Zavala),  1851-1913 (Peru) 
Ein Geldstück wandert zu einem anderen, von einem Zuschauer gehaltenen Geldstück in ein Tuch. 
EYE Count (1940). Chris Charlton (1865-1963) (GB)
Vorzeigen von drei Karten, wobei  die unterste verborgen bleibt; die oberste wird als erste und dritte gezeigt, die Karten liegen nach dem Vorzählen wieder in der Ausgangslage.
Edward Victor erfand ein Kunststücke mit Buchstabenkarten, bei dem der EYE Count angewendet wurde; er verkaufte die Idee 1950 an Ken Brooke, welcher das Kunststück 1956 auf den Markt brachte.
Fantasta (Square circle, 1930). Histed, Louis, 1897-1965 (GB) 
Auf dem Prinzip des Schwarzen Kabinetts beruhendes Produktionsgerät bestehend aus einem viereckigen Tubus mit durchbrochener Vorderseite und einer darin befindlichen Röhre.
Fez-Eierbeutel.  Baker, Roy, 1933(?)-2006 (GB)
Fingerhut-Vermehrung. Roterberg, August, 1867-1928 (D) 
Acht Fingerhüte erscheinen auf beiden Händen. 
Fischfang aus der Luft (1893).  Hopler, Walter Mingus  
FISM Flash (1973). Cornelius, John, 1948- (USA) 
Zwischen den Händen des Vorführenden erscheint zu jedem beliebigen Zeitpunkt ein „Kugelblitz“ ohne dass er etwas in den Händen verborgen hat. 
Fliegender Teppich (1967).  Gwynne, Jack [Joseph McCloud] , 1895-1969
Flight of the Paper Balls (Paper Balls over the Head) (um 1915).  Dunninger, Joseph (1892-1975) 
Bälle aus zerknülltem Papier (ursprünglich Tücher) verschwinden auf unerklärliche Weise vor den Augen eines Zuschauers, während das restliche Publikum sieht ,wie und wohin die Papierbälle verschwinden. 
Flucht aus der Milchkanne (1908) Houdini, Harry (Weiss, Ehrich) 1874-1926 (H)  mit seinen Assistenten Kukol, Franz, & Vickery, James 
Fluchtkiste (1893). Houdini, Harry (Weiss, Erich) 1874-1926 (H)  
Flushtration Count (1955). Norman Houghton 1909-1998 (Kanada)
Technik, um mehrere verschiedene Karten als lauter gleiche Karten vorzuzählen.
Bekannt geworden durch John Hammans Trick "Flushtration"
Forgetfull Freddie vgl. Vergesslicher Freddie
Four Ball and Net Routine (1961) Silent Mora (Louis McCord) 1884-1972 (USA)
3 kleine Bälle werden auf ein von zwei Zuschauern gehaltenes Netz gelegt. Die Bälle wandern von einer Hand in die andere, von der Tasche in die Hand und verschwinden schliesslich.
Gallo Pitch. Gallo, Lou, 1932- (USA) 
Variante/Ersatz für Han-Ping-Chien-Griff mit Münzen.
Geldschein in Zitrone (1916). Jarrow, Emil, (D) 1875-1959 
Gilbreaths Prinzipien (1958/1966). Gilbreath, Norman L., 1950- (USA)
Prinzip I: Wird ein gelegtes Spiel [rot/schwarz, bildoben/ bildunten, gerade/ungerade usw] mittels Riffelmischen ineinandergemischt und anschliessend in zwei Pakete geteilt, besteht wischen den Karten der beiden Pakete eine Beziehung [z.B. liegen die Farben getrennt];
Prinzip II: Das Spiel wird [z.B.] in 4 Gruppen zu je 13 Karten gelegt, wobei in jeder Gruppe die 13 Werte in der gleichen Reihenfolge liegen; das Spiel kann so oft wie gewünscht abgehoben werden; die Reihenfolge der Karten der oberen Hälfte wird durch Umzählen umgekehrt; werden die Spielhälften mittels Riffelmischen ineinandergemischt und danach das Spiel in vier Pakete ausgeteilt, enthält jedes Paket die gleichen Karten der ursprünglichen Gruppen, allerdings mit veränderter Reihenfolge.
Gold Medallion, The (1967). Koran, Al (Edward Doe), 1914-1972 (GB) 
Ein Zuschauer findet auf der Rückseite eines Goldmedaillons, das der Vorführende aus einem Schmucketui hervorholt, eine durch drei Zuschauer vorher bestimmte dreistellige Zahl. 
Gozinta Box (1966). Fiedler, Lubor, 1933- (Tschechoslowakei) 
Aus einer würfelförmigen Stülpschachtel wird eine andersfarbige würfelförmige Schachtel entnommen; die ursprünglich äussere Schachtel wird zusammengesteckt und in die ursprünglich innere Schachtel gesteckt. 
Haback Count (1976). Maven, Max (Goldstein, Phil),  1950-  (USA) 
Kombination aus Hamman Count und Flushtration Count. Scheinbares Vorzeigen aller 10 Seiten von fünf Karten, wobei fünf Seiten verborgen bleiben. 
Hamman Count (1956). Hamman, John, 1927- 2000 (USA) 
Beim Abziehen und Vorzählen mehrerer Karten von der einen in die andere Hand können mehrere Karten verborgen gehalten werden. 
Han Ping Chien [-Griff] (1914). Han Ping Chien (Hansen, Leif Rosengaard), 1946-1958 (DK) 
Grundgriff der Münzenzauberei zum unbemerkten Austauschen von Münzen, die aus den Händen auf den Tisch geworfen werden. 
Handschuhe zu Taube (1904). Chapender, Martin, 1879-1905 (GB) 
Hasenwanderung; Elusive Rabbits; Hippity -Hop Rabbits (1948). Norman the Great (Norman Hazeldene), 1885-1975 (GB) 
Eine weisse und eine schwarze zweidimensionale Hasenfigur tauschen unter zwei Abdeckungen den Platz. 
Head Twister vgl.  Rubberneck 
Himber Brieftasche (1963). Himber, Richard [Herbert] , 1900?-1966 (USA) 
Eine Brieftasche, die unbemerkt von zwei Seiten geöffnet werden kann; das Prinzip war schon Mitte des 16. Jahrhunderts bekannt, Himber produzierte anstelle einer „Faltmappe“ als erster eine Brieftasche. 
Interlude (1990). Steinmeyer, Jim, 1958-  (USA)
Vom Erfinder ursprünglich "Permeability" genannt; eine Frau durchdringt sichtbar den Oberkörper eines Mannes. Erstmals vorgeführt von den Pendragons.
Jardine Ellis Ring (1921). Ellis, Jardine (Campbell, Duncan Lorne), 1881-1923 (GB) 
Ring mit Halbschale.
Jordan Count (1919). Jordan, Charles, 1888-1944 (USA) 
Vier Karten werden vorgezählt, wobei die unterste verborgen bleibt.
Jumping Gems. Allen, Ken, 1950-1980? (USA) 
„Edelsteine“ erscheinen, verschwinden, vermehren sich, springen auf schwarzen Holzstäbchen.
Just Chance  vgl. Bank Night 
Karten-Durchbruch (1965). Werry (Werner Geissler) 1925-2000 (D) 
Eine frei gewählte Karte wird zwischen zwei durchsichtige Plexiglasplatten gesteckt, die mit vier Gummibändern zusammengehalten werden. Die Karte durchdringt sichtbar die untere Platte. 
Kartensteiger (um 1574). de Kolta, Buatier (Buatier, Joseph), 1847-1903 (F) 
Karten steigen ohne sichtbare Hilfsmittel aus der Mitte des Kartenspiels. 
Klappblumen (1890). de Kolta, Buatier (Buatier, Joseph), 1847-1903 (F)
Flach zusammenlegbare Papierblumen, die sich bei der Produktion entfalten. 
Knots-Off-Silk (1966). Pavel (Pavel Pomezny), 1945-2011 (Tschechoslowakei)
In ein Seidentuch werden nacheinander drei Knoten geschlagen, die vom Tuch gezogen werden. Wird das Tuch geöffnet, weist es drei Löcher au.)
Koornwinder Kar (1971). Koornwinder, Dick (NL) 
Ein von einem Zuschauer einem ausgestreiften Kartenspiel entlang geschobenes Spielzeugauto hält bei einer gewählten Karte an. 
Larreverse (1967). Jennings, Larrry, 1933-1997 (USA) 
Eine im ausgefächerten Spiel bildoben liegende Karte wird bildunten gedreht, wobei gleichzeitig unbemerkt die darüber liegende Karte bildoben gedreht wird. 
LePaul Wallet (um 1950). Washington, Dick, (USA) 
Brieftasche mit geheimer Öffnung zu einem mit einem Reissverschluss verschlossenen Fach. 
Linking Coathangers (um 1940). Eifert, Merlin, um 1940 (USA) 
Kleiderbügel aus Metall verketten sich wie beim Ringspiel. 
Mascot Moth (1905). Devant, David, 1868-1941 (GB) 
Eine mit Tüchern an den Armen als Nachtfalter verkleidete Frau schlägt die „Flügel“ vors Gesicht und verschwindet auf offener Bühne wenn sie mit der Flamme einer vom Zauberkünstler gehaltenen Kerze in Berührung kommt.
Die Illusion wurde von Jim Steinmeyer rekonstruiert und 2000 an der Los Angeles Conference on Magic History vorgeführ. 
Match Box Illusion (1952). Werry (Werner Geissler) 1925-2000 (D) 
Eine Münze verschwindet unter einer Zündholzschachtel aus drei zu einem Dreieck ausgelegten Streichhölzern.. 
Matrix (1961)  Schneider, Al,  1943(?) -  (USA)
Vier von Spielkarten bedeckte Münzen wandern unter eine Karte. Bei reverse matrix springen die Münzen am Schluss wieder an ihre Ausgangsposition zurück.
Menetekel Spiel (um 1910). Hull, Burling[game], 1889-1982 (USA) 
Ein Kartenspiel, das aus 26 regulären Karten und 26 den regulären Karten entsprechenden, an der Schmalseite gekürzten Karten besteht; die kurzen Karten liegen im bildunten liegenden Spiel jeweils auf den gleichen regulären Karte.
Mental Epic (1952).
Der Vorführend notiert auf einer in sechs Felder geteilten Schiefertafel in die oberen drei Felder je eine Voraussage und deckt diese mit einem Stück Karton ab; danach werden drei durch die Zuschauer bestimmte Begriffe, Gegenstände usw. in die unteren drei Felder geschrieben; die Voraussagen stimmen damit überein. 
Miko (1943). Sterling, Harold, 1899-1977 (USA) 
Auch bekannt als "Kreuz 3 1/2- Trick". Der Vorführende legt eine Spielkarte als Voraussage zur Seite und sagt, dass deren Wert der Hälfte des Wertes einer vom Zuschauer gewählten Karte entsprechen werde. Der Zuschauer wählt die Kreuz 7, der Vorführende dreht die Voraussagekarte um: es ist eine Kreuz 3 1/2. 
Milk Can Escape (1908).  Houdini, Harry, (Weiss, Erich) 1874-1926 (H) & Vickery, James (GB) & Kukol, Franz (GB)  
Befreiung aus einer Milchkanne. 
Milk Pitcher (um 1917). Enoc, Roy, um 1917 (GB) & Nikola, Louis, 1878-1936 (GB) 
Durchsichtiger, mit Milch gefüllter Glaskrug; die Milch wird scheinbar ausgeleert, bleibt aber in Wirklichkeit im Krug. 
Miracle Gimmick (1947).  Fox, Paul (Fuchs, Paul), 1898-1976 (USA) 
Hilfsmittel, um aus einem gelegten Kartenspiel von Zuschauern frei gedachte Karten mit nur zwei Fragen herauszufinden. 
Mirage-Spiel (1934). Hull, Ralph W., 1883-1943 (USA) 
Sverngali-Spiel, das zusätzlich rauh-glatt behandelt ist
Miraskill (1935). James, Stewart, 1908-1996 (CAN) 
Ein Zuschauer sortiert von einem von ihm gemischten Kartenspiel die Karten der Reihe nach paarweise nach rot/rot, schwarz/schwarz und rot/schwarz; der Vorführende sagt richtig voraus, wie viele rote (schwarze) Karten im rot/roten (schwarz/schwarzen) Paket mehr (weniger) liegen als im schwarz/schwarzen (rot/roten) Paket.  
Mirror Deck vgl. Stay Stack
Mismade Girl (1968). Jones, Charles "Chuck", 1942-  (USA) 
Bühnenillusion, bei der eine Dame in ein Kabinett tritt, das durch vier Klingen in vier Teile geteilt wird; die vier Teile werden  in einer anderen Reihenfolge wieder aufeinandergestellt, worauf die Dame "falsch zusammengesetzt" erscheint. 
Mullica Wallet (1968). Mullica, Tom, 1947- (USA) 
Brieftasche, in deren inneren Teil eine Spielkarte ohne Palmage geladen werden kann. 
Multum in Parvo (1947).  Powell, William Leonard  (GB) 
Der Inhalt eines grossen Plastikkruges wird in immer kleiner werdende Gläser geleert bis sich der ganze Inhalt des grossen Kruges in einem kleinen Glas befindet.
Multum in Reverse (1948).  Powell, William Leonard  (GB) 
Der Inhalt eines kleinen Glases wird in immer grössere Gläser geleert, bis schliesslich ein grosser Krug gefüllt ist.
Münzen-Shell (Ende 1940er Jahre). Haden, Conrad  (USA) 
Ausgedrehte und expandierte Münze, die eine normale Münze vortäuscht und über eine normale Münze gelegt werden kann.  
Nikola Card System (1927). Nikola, Louis, 1878-1936 (GB) 
Nach mnemotechnischem System gelegtes Spiel, wobei jede vierte Karte eine Herzkarte ist.
Nudist Deck (1934).  Hull, Ralph. W., 1883-1943 (USA) 
Kartenspiel, in welchem das Svengali- und das Rauh-Glattprinzip kombiniert werden; 26 Doppelblankokarten liegen alternierend mit 26 normalen Karten. Das Spiel kann von beiden Seiten als unbedruckt vorgezeigt werden,  verwandelt sich in ein beidseitig bedrucktes Spiel und wieder zurück in ein unbedrucktes Spiel.
Odin Count (1929).  Odin, Claudius,  1869-1959  (F) 
Bersondere Art des Vorzählens der Ringe beim Ringspiel 
Öl und Wasser (1940). Gibson, Walter, 1897-1985 (USA) 
Rote und schwarze Spielkarten werden wiederholt abwechselnd aufeinander gelegt und trennen sich immer wieder nach Farben.
Okito Dose (1909). Okito (Bamberg, Theo), 1875-1963 (NL) 
Zylindrische Metalldose für Münzen, deren Deckel ohne erkennbaren Unterschied sowohl auf die Öffnung wie auf den Boden der umgedrehten Dose gesetzt werden kann. 
Okito Glas (1921). Okito (Bamberg, Theo), 1875-1963 (NL) 
Doppelwandiges Glas ohne Boden. 
Okorto Box (1950). Kort, Milt[on], 1917- (USA) 
Set von Okito Dosen, bestehend aus einem Deckel, einer regulären Dose, einer Dose mit kleinerem Innendurchmesser, einer Boston Box (der Erfinder der Boston Box ist nicht bekannt).
Olram Subtlety (1965). Marlo, Ed (Edward Malkowski), 1913-1991 (USA) 
Bild- oder Rückseite von mehreren Karten werden beim beidhändigen Vorzeigen verborgen gehalten. 
Omega Count (1974). Busby, Jeff[rey Williams, 1954- (USA) 
Fünf Karten werden von der Bild- und Rückseite gezeigt, wobei zwei Rückseiten und zwei Bildseiten verborgen bleiben.
Only Three-Card Trick in the World using Four Cards (ca. 1970).  Joe Riding 1932-2005 (GB) 
Joe Riding publizierte das Kunststück ursprünglich als "The Irish 3 Card Trick Using 4 Cards." 
Open Prediction (1953) Curry, Paul 1917-1986 (USA)
Während ein Zuschauer ein Kartenspiel mischt, notiert der Vorführende eine Voraussage. Sobald der Zuschauer mit dem Mischen fertig ist, zeigt ihm der Vorführende, welche Karte er notiert hat. Der Zuschauer teilt nun vom bildunten gehaltenen Spiel eine Karte nach der anderen offen auf den Tisch, wobei er an einer beliebigen Stelle eine einzelne Karte bildunten teilt. Die vom Künstler vorausgesagte Karte taucht nicht auf und es stellt sich heraus, dass die einzige bildunten liegende Karte die vom Vorführenden vorhergesagte Karte ist. 
Out of This World (1962). Curry , Paul, 1917-1986 (USA) 
Einem Zuschauer gelingt es, die roten von den schwarzen Karten zu trennen, ohne die Bildseiten zu sehen. 
Out to Lunch (1946) Ellis, Robert, 1920-1984 (USA)& Cummings, Clare 1912-?(USA)
Die oberste Karte eines mit einem Gummiband umspannten Kartenpaketes wird von einem Zuschauer signiert; wird die verdeckt auf den Tisch gelegte Karte umgedreht, hat sich trotz der Unterschrift des Zuschauers die Zeichnung auf der Karte verändert.  
Ovette Master Move (1927). Ovette, Joseph 1885-1946 (I) 
Eine Spielkarte wird beim Auflegen einer Spielhälfte auf die andere heimlich unter das Spiel gebracht. Später wiederefunden von Frank Kelly als "Kelly's Bottom Placement".
Paper Balls over the Head vgl. Flight of the Paper Balls
PATEO Force (1968)  Baker, Roy.1933-2006. PATEO ist die Abkürzung für für Pick Any Two, Eliminate One. Erstmals beschrieben in "Baker's Bonanza" von Hugh Miller. Von einer Anzahl Objekten werden alle bis auf eines eliminiert, indem Zuschauer und Vorführender abwechselnd eines von jeweils zwei gewählten Objekten entfernen.
Pop-Eyed Eye Popper Deck (Ende 20er Jahre).
Rauh-glatt behandeltes Svengali-Spiel. 
Premonition (1934). McCaffrey, William H. 1899-  (USA) 
Ursprünglich "Prize Winner". 1948 von Eddie Joseph unter dem Namen "Premonition" bekannt gemacht. Ein Zuschauer nennt eine beliebige Spielkarte. Es stellt sich heraus, dass genau diese im Spiel fehlt. 
Puppenhaus-Illusion (1927). Culpitt, Fred, 1877-1944 (GB)
In einem kleinen, leer gezeigten Puppenhaus erscheint eine Dame.
Professor's Nightmare (Anfang der Fünzigerjahre). Carver, Bob ,   -1988 (USA)
Auch bekannt unter den Namen (Dr. Tarbell's) Equally Unequal Ropes, Kurz-Mittel-Lang. Ein Seil wird in drei verschieden langes Stück zerschnitten, die drei Seilstücke werden gleich lang und sind zum Schluss wieder unterschiedlich lang.
Queen's Soiree (1945). Vernon, Dai (David Frederck Wingfield Verner), 1894-1992 (CAN) 
Die Vier Damen eins Kartenspiels werden in die vier Ecken eines Tuches gelegt und wandern eine nach der anderen in eine Ecke, wenn sie nacheinander mit zwei Stücken Papier bedeckt werden.
Rasierklingentrick (1930). Buerger, William, A., 1854-1931 (USA)
Rasierklingen werden einzeln „verschluckt“ und danach auf einen ebenfalls "verschluckten“ Faden aufgefädelt aus dem Mund gezogen. 
Reflected Stack vgl. Stay Stack
Reverse Matrix (1979). Gertner , Paul, (Gaertner, Paul Joseph) 1953- (USA)
Vier mit Spielkarten bedeckte Münzen wandern unter eine Spielkarte, am Schluss springen sie unsichtbar wieder an ihre Ausgangsposition zurück.
Ring Flite (1967). Koran, Al (Edward Doe), 1914-1972 (GB) 
Ein von einem Zuschauer ausgliehener Fingerring verschwindet und erschient am Haken eins Schlüsseletuis befestigt wieder.
Rubberneck (Head Twister) (1941). Karson, Joe (Joseph Alexander Chrzanowski), 1912-1980 (USA) 
Der in einem Kabinett steckende Kopf einer Person wird mehrmals um die eigene Achse gedreht.
Sandrahmen. Bosco, Eugene, 1823-1819 (I) (Sohn von Bartholomeo Bosco)
Bilderrahmen, hinter dessen Glasscheibe eine Schicht Sand ein beliebiges Bild, eine Spielkarte usw. verdeckt, Wird der Rahmen auf den Kopf gestellt, rinnt der Sand in den Rahmen und das Bild wird sichtbar. 
Schlagzeilenvoraussage (1938). James, Stewart, 1908-1996 (USA)
Eine Zeitungs-Schlagzeile wird in einem einer bedeutenden Persönlichkeit im voraus ausgehändigten Umschlag vorausgesagt
Schwarzes Theater (1885). Ben Ali Bey (Autzinger, Max), 1839-1928 
Gegenstände und Personen erscheinen, verschwinden, bewegen sich scheinbar von selbst usw., animiert durch  für die Zuschauer unsichtbar vor schwarzem Hintergrund agierende schwarz gekleidete Personen. 
Schwebende Glühbirne (1929).  Hall, Francis B. (USA) 
Eine leuchtende Glühbirne schwebt frei über die Bühne und ins Publikum.
Schwebendes Klavier (um 1898). Robinson, William E., 1861-1918 (USA) publizierte 1898 Konstruktionspläne für die Illusion.
Lee Grabel verwendete ab 1949 eine eigene Version, bei der sich das Klavier um 360 Grad drehte; Steve Allen zeigte die Illusion 1959 in seiner Fernseh-Show und Norm Nielsen ab 1982.
Schwebender Korken (1956). Joro (Hennig, Bruno), 1927- (D) 
Schwebende Violine (1966). Nielsen, Norm[an Dale] 1934- (USA) 
Eine Violine schwebt und dreht sich hinter, vor, an und auf einem Tuch, wobei der Geigenbogen sich bewegt und die Violine spielt.  
Sefalaljia (1939). James, Stewart 1899-1996 (CAN)
Kleines „Geisterkabinett“, in welchem sich merkwürdige Dinge abspielen: Ein Ball wandert in ein Glas, Ein Tuch verknotet sich von selbst, ein Ring fädelt sich auf ein Band auf, dessen Enden immer sichtbar bleiben, der Geist raucht eine Zigarre, der Geist trinkt eine Flasche Milch aus, ein Ball fliegt aus dem Geisterkabinett, ein Knoten auf einem Tuch löst sich auf, obwohl beide Enden des Tuches sichtbar bleiben, auf der Mitte eines Seils erscheint ein Knoten, zwei Ringe  wandern auf die Mitte eines Seils dessen Enden sichtbar bleiben, der Geist schreibt „gute Nacht“ auf eine auf beiden Seiten signierte Schiefertafel.
Si Stebbins System (1898).
Gelegtes Kartenspiel; die Karten liegen von der Rückseite zur Bildsite in der Reihenfolge Kreuz-Herz-Pik-Karo, wobei der Wert jeder Karte um drei höher ist als derjenige der vorangehenden; Kreuz As-Herz 4-Pik 7-Karo 10 usw. 
Side steal (1909). Leipzig, Nate, 1873-1939, (S) 
Eine Spielkarte wird unbemerkt seitlich aus dem Spiel geschoben und palmiert) 
Sidewalk Shuffle (1973). Lewis, Martin, 1946-     (GB)  
Kümmelblättchen-Effekt mit vier Riesenkarten, bei dem es den Zuschauern nicht gelingt, einem zwischen drei Blankokarten gesteckten Ass zu folgen; von Joe Ridings „Einzigem Drei-Kartentrick mit vier Karten“ inspiriert, jedoch mit anderem Effekt und anderer Methode.  
Six Card Repeat (1936). Tucker, [Ellsworth Hosford] „Tommy“ 1915- (USA) 
Von sechs in der Hand gehaltenen Karten werden wiederholt drei weggeworfen, doch der Künstler hält immer wieder sechs Karten in der Hand. 
Slow-Motion Aces (1941). Vernon, Dai (David Frederck Wingfield Verner), 1894-1992 (CAN) 
Vier-Ass-Effekt, bei dem die Asse nicht alle zugleich sondern eines nach dem anderen in ein Paket wandern. 
Spiegelglas (1872). Hofzinser, Johann Nepomuk,  1806-1075 (A) 
Transparentes Trinkglas, das durch einen doppelseitigen Spiegel in er Mitte senkrecht geteilt ist. 
Square circle vgl. Fanasta
Star Gate (1985). Rogers, Terri (Ivan Southgate)1936-1999(GB)
Topologischer Effekt, bei dem eine von zwei Rücken an Rücken zusammengeklebten Spielkarten mit einem rechteckigen Loch in der Mitte durch dieses Loch befördert wird, so dass die Karten danach Bildseite gegen Bildseite zusammengeklebt sind.  
Stay Stack (1957). Rusduck (J. Russel Duck) 1959- (USA) 
Gelegtes Kartenspiel, dessen obere Hälfte das Spiegelbild der unteren bildet; die oberste Karten entspricht in Farbe und Wert der untersten, die zweitoberste der zweituntersten usw.; diese Legeordnung bleibt auch nach einem oder mehreren perfekten Faro Shuffles erhalten. 
Stock zu Tisch (1902). Elliott, James, W., 1874-1920 (USA) 
"Spazierstock", der sich auf Knopfdruck in ein Dreibein-Stativ verwandelt, auf den der Vorführende seinen mit einer Platte verstärkten Zylinderhut aufsetzt und so einen "Tisch" bzw. eine Ablage erhält. 
Stopp-Trick (1919). Baker, Al, 1874?-1951(USA) 
Beim Abzählen von Karten stoppt ein Zuschauer den Vorführenden genau bei der gewählten Karte.
Streichholz zu Blume (um 1940). Morgan, Earl ?-1960(?) (USA) 
Ein angezündetes Streichholz verwandelt sich beim Ausblasen in eine Blume.
Super Walking Knot (1982). Pavel (Pavel Pomezny), 1945-2011 (Tschechoslowakei) 
Ein Seil wird zwischen zwei Stühlen aufgespannt. Der Vorführende zerschneidet es an einer vom Publikum bestimmten Stelle und verknotet die Enden. Der Knoten wird dem Seil entlang  verschoben und an einer von den Zuschauern gewählten Stelle wieder geöffnet. Dies wird wiederholt und zum Schluss verschwindet der Knoten, das Seil ist wieder ganz.
Svengali Spiel. Hull, Burling[game], 1889-1982 (USA) 
Aus 26 gekürzten Duplikaten und 26 normalen Karten alternativ gelegtes Kartenspiel
Tanzendes Taschentuch (1888). Maskelyne, Nevil, 1862-1924 (GB) 
Die Methode bei der ein  quer über die Bühne gespannter Faden von zwei Assistenten bewegt wird, wurde von maskelyne erfunden; ursprünlgich ein spiritistischer Effekt, möglicherweise von Anna Eva Fay erfunden.
Topit (1920). Comden, Harold (GB)
Geheime, auf der Innenseite des Jacketts angebrachte Tasche.  In England Mitte des 19. Jahrhunderts von Dieben verwendet, um Dinge unauffällig verschwinden zu lassen. Zauberkünstler verwenden den "Topit vanisher" - wie das von Davenports in London in den Handel gebrachte Hilfsmittel ursprünglich bezeichnet wurde - um mit natürlichen Bewegungen Gegenstände unbemerkt in die Tasche zu werfen oder geheime Hilfsmittel loszuwerden. Anfang der Achzigerjahre machte Michael Ammar das Topit durch ein verbessertes Design und verbesserte Techniken erneut populär.
Tuchball (Stillwell Ball; um 1895). Stillwell, George,  1874 -1934 (USA) 
Hohler Ball zur Produktion oder zum Verschwindenlassen von Tüchern; entweder in der Hand gehalten oder mit einer Fadenschlaufe am Daumen befestigt, so dass der Ball hinter die Hand gebracht werden kann, um diese von beiden Seiten leer zu zeigen.
Tuch zu Ei. Culpitt, Fred, 1877-1944 (GB) 
Ein in die Hand gestopftes Tuch verwandelt sich in ein Ei. 
Turnover Change (1962). Curry, Paul, 1917-1986 (USA) 
Eine Spielkarte wird beim Umdrehen unbemerkt gegen eine andere ausgetauscht.
Twisting the Aces (1960). Vernon, Dai (David Frederck Wingfield Verner), 1894-1992 (CAN) 
Vier Asse drehen sich unter Verwendung des Elmsley Counts eines nach dem anderen bildoben. 
Ultra Mental Deck (1936). Berg, Joe, 1902-1984 (RUS) 
Kartenspiel, bestehend aus 26 Rückseite an Rückseite liegenden, rauh-glatt präparierte Kartenpaaren, wobei die Summe der Werte jeden Kartenpaares 13 ergibt.
Vanishing Man, The (1897). de Kolta,  Buatier (Buatier, Joseph), 1847-1903 (F) 
Ein auf einer Leiter hinaufsteigender Mann verschwindet, bevor er das Ende der Leiter erreicht hat.
Vergesslicher Freddie (Forgetful Freddie;1960). Christopher, Milbourne, 1914-1984 (USA) 
Eine Holzfigur ist so vergesslich, dass sie manchmal sogar ihren Kopf vergisst; anstelle des Kopfes wird ein Ballon montiert und mit Filzstift ein Gesicht darauf gemalt; schliesslich zerplatzt der Ballon und der Kopf erscheint an seiner Stelle. 
Verschwindende Coca-Cola-Flasche vgl. Coca Cola-Sensation.
Verschwindendes Auto (1923). Blackstone, Harry (Bouhgton, Harry),1885-1965 (USA)  
Verschwindende Dame (1886). de Kolta, Buatier (Buatier, Joseph), 1847-1903 (F) 
Eine auf einem Stuhl sitzende Dame wird mit einem Tuch bedeckt; wird das Tuch weggerissen, ist die Dame verschwunden
Verschwindendes Motorrad (1913). Devant, David, 1868-1941 (GB) 
Motorrad samt Fahrer verschwinden aus einer Packkiste
Verschwindendes Radio (Anfang 40er Jahre). Harbin, Robert, 1908-1978 (Südafrika)
Verschwindender Vogelkäfig (1875). de Kolta, Buatier (Buatier, Joseph), 1847-1903 (F) 
Versicherunsgpolice (1947). McAthy, George, 1910-1971 (USA) 
Der Vorführende sagt, dass er einem Zuschauer eine bestimmte Geldsumme bezahlt, falls es ihm nicht gelingt, eine gewählte Karte herauszufinden, und zeigt eine Versicherungspolice, die einen allfälligen Misserfolg deckt. Er findet die Karte nicht, beim Öffnen der Versicherungspolice Ist jedoch darauf die Karte in Grossformat abgebildet.
Wachsender Würfel (Dé grossissant/Expanding Die; 1902). de Kolta, Buatier (Buatier, Joseph), 1847-1903 (F)   
Ein Würfel von ca. 25 cm Kantenlänge wird auf einen niedrigen Tisch gestellt; der Würfel dehnt sich langsam aus, bis er eine Kantenlänge von ca. 80 cm hat; wird der Würfel hochgehoben, ist darunter die Assistentin des Magiers erschienen.
Water Torture Cell (1912). Houdini, Harry (Weiss, Ehrich) 1874-1926 (H) 
Der gefesselte Künstler wird kopfunten in einen Wassertank eingeschlossen, aus dem er sich befreit. 
Wunderbar. Dushek, Steve, 1944- (USA) 
Ein kleiner Stab bewegt sich hin einem Reagenzglas, stösst den Stöpsel auf, schwebt und landet schliesslich in der Hand des Vorführenden.
Würfelkasten. Davis, Alexander (GB) 
Eine einfache Version des Würfelkastens mit zwei Türen wurde 1854 vo Ponsin beschrieben. Die Viertürige Version als Aufsitzereffekt wurde von Alexander Davis  erfunden und 1886 von ihm zum ersten Mal in den USA vorgeführt.
X-Ray Cards/Deck/Pack (1907). DeLand Jr, Theodore L., 1873-1931 (USA) 
Kartenspiel, bei dem alle ausser der obersten und untersten Karte in einer Index-Ecke ein Fenster ausgeschnitten haben; eine Karte, die aus dem Spiel herausgenommen und um 180 Grad gedreht wieder zurückgesteckt wird, kann von der Bildseite her durch das Fenster erkannt werden.
Zeitungszerreissen (1967). Anderson, Gene 1941- (USA) 
Spezielle Methode für die zerrissene und wieder hergestellte Zeitung; das Kunststück an sich wurde viel früher erfunden. Vgl. Zerrisene und wieder hergestellte Zeitung
Zerrissene und wieder hergestellte Zeitung (1928). Cortini (Korth, Paul), 1890-1954 (D)
Zersägte Jungfrau (1921). Selbit, P.T. (Percy Thomas Tibbles), 1881-1938 (GB)
llusion, bei der eine in einer Kiste liegende Assistentin in der Mitte zersägt wird; in der von Selbit erfundenen Version eigentlich nur eine Durchdringung
Zersägte Jungfrau (1921). Goldin, Horace (Hyman Goldstein), 1873-1939 (PL) 
Illusion, bei der eine Dame, von welcher der Kopf und die Füsse ständig sichtbar bleiben, entzweigesägt wird und die beiden Hälften getrennt vorgezeigt werden.
Zick-Zack-Illusion (1965). Harbin, Robert, 1908-1978 (Südafrika) 
Eine in einer Kiste stehende Frau wird in drei Teile geteilt und der mittlere Teil seitwärts verschoben.
Zick-Zack-Zigarette (1981). Kondo, Hiroshi, 1949- (Japan) 
Die Mitte einer in eine Hülle gesteckten Zigarette wird sichtbar zur Seite und wieder zurückgeschoben; die scheinbar in drei Teile geteilte Zigarette ist wieder ganz.
Zigaretten-Dropper (1902). Ducrot, Frank (Fritz, T. Francis), 1872-1939 (USA) 
Gerät zur manipulativen Produktion von [brennenden] Zigaretten.
Zingone Spread (1940). Zingone, Luis G., um 1940 (USA) 
Drei Zuschauer ziehen aus einem bildunten ausgestreiften Spiel je eine Karte zur Hälfte heraus und merken sie sich; das Spiel wird von einem Zuschauer zusammengeschoben und dem Künstler überreicht; dieser mischt es, streift es erneut aus und produziert die drei gewählten Karten aus seiner Hosentasche.
Zombie (Zombie ball,1943). Karson, Joseph A., 1912-1980 (USA) 
Schwebende Kugel, die unte,r hinter und einem Tuch entlang schwebt.  
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