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Thompson, Jr., J. G. 1910-1975 (USA) J. G. Thompson begann mit 12 Jahren zu zaubern, nachdem er eine Vorstellung von Ed Reno gesehen hatte. Seine ersten Kunststücke erlernte er aus einem Mysto Magic Set, später nahm er Stunden bei Charles Dietric. Von Beruf war er Bankier in Middleburg, Pennsylvania wo er auch als Amateur-Mentalmagier auftrat. Thompson verfasste "My Best" (1945), "Telastrophy" (1954),"Top Secrets of Magic" (3 Bände, 1956-68), "Card Party" (mit Ned Rutledqe, 1965), "Between Two Minds" (mit Ned Rutledqe, 1967),"Magic to Delight" (1970), "The Living End" (1972), "Sleight Intended" (1973), "The Miracle Makers" (1975), und veröffentlichte Kunststückbeschreibungen in Jinx, Phoenix, New Phoenix, New Jinx, MUM, Pallbearers. |
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Pasha, Gogia (Dhandraj Gogia) 1910-1976 (Indien) Studierte an der Punjab Universität in Lahore Medizin und ging danach nach Schotland, wo er ebenfalls die Zulassung als Arzt erielt. Bevor er nach zwei Jahren wieder nach Indien zurückkehren wollte, besuchte er in Blackpool eine Vorstellung des Zauberkünstlers Owen Clarke, der unter dem Namen "Abdul Hamid, der indische Magier" auftrat. Gogia Pasha, der in Indien bis dahin nur Strassenzauberer gesehen hatte, sah zum ersten Mal eine Zaubervorstellung in einem Theater. Nachdem er die Vorstellung dreimal besucht hatte, suchte er Kontakt zu Owen Clarke, der ihm eine Stelle als Assistent in seiner Show anbot. Mit Clarke reiste Gogia Pasha durch ganz England und machten auch einen Abstecher nach New York. Als anschliessend Clarke an einem Herzleiden starb, versuchte Gogia Pasha, dem Wunsch des Verstorbenen gemäss die Show weiterzuführen, sah sich jedoch auf Dauer dazu nicht in der Lage und löste das Unternehmen auf. Inzwischen von seinem Vater enterbt, weil er sich als Zauberer betätigte, kehrte Gogia Pasha nach Indien zurück und schloss sich der Truppe von Prof. Doorlay an, mit der er durch Indien, Malaysia, China, Japan, Australien, Ceylon, Neuseeland, Ägypten und Europa reiste. Unter Anleitung Doorlays entwickelte Gogia Pasha eine eigene Nummer als Hindu-Magier, mit der er in den grossen Theatern ganz Europas auftrat. Danach kehrte er nach Indien zurück, wo er in Bombay seine Show mit grossem Erfolg während drei Monaten zeigte. Auch seine Familie sah sich die Vorstellung an und sein Vater setzte den erfolgreichen Sohn wieder als seinen Erben ein. Gogia Pasha reiste erneut nach England, wo er bei den Krönungsfeierlichkeiten 1937 vor der königlichen Familie auftreten durfte. Eine erfolgreiche Tournee durch ganz England folgte. Gastspiele in Amerika und weitere Tourneen durch Europa schlossen sich an. Nach dem zweiten Weltkrieg reiste er mit einer zweistündigen Show durch den Orient, besuchte Japan, die Philippinen, Bangkok, Ceylon, Australien, Neuseeland, die Fidschi-Inseln, Hawaii, Kanada und die USA. 1958 gewann der am FISM-Kongress den zweiten Preis in Mikromagie. |
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Poisson, Jean, 1915-1985 (F) Jean Poisson, Sohn eines Anwalts, begann als Kind anhand eines Zauberkastens zu zaubern. Nach Auftritten bei privaten Anlässen und im Zirkus hatte er in den Vierzigerjahren seine grössten Erfolge. Er trat auch unter dem Namen "John Fish" und als Mentalist Jean Sonis" auf. Er war Mitglied des Inner Magic Circle und besass eine der grössten Sammlungen von CLose-up Kunststücken. |
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Martin, Tommy (Thomas Bradley Martin), 1910-1991 (USA) Der an der Zauberkunst interessierte Journalist wurde zunächst Assistent von Clifford Jones (The Great Lesta) und entwickelte eine eigene Manipulationsnummer, die er in der Show von Lesta zeigen durfte. Später lernte er viel über die Täuschungskunst von Malini. Ab 1933 begann er, mit seiner eigenen Nummer aufzutreten. Als geschickter Geschäftsmann mit einnehmender Persönlichkeit, hohen manipulativen Fähigkeiten und einer sehr guten Nummer von zehn Minuten Dauer hatte er über Nacht grossen Erfolg und zeigte seine Nummer in allen grossen Theatern Amerikas. Seine Nummer umfasste die Produktion eines gefüllten Weinglases aus einem Tuch, die Produktion von Silberdollars, mit denen er das Glas nach dem Austrinken füllte, die Verwandlung von zwei kleinen Tüchern in ein grosses, aus dem ein Käfig mit zwei Tauben produziert wurde, Kartenmanipulationen, ein Trick mit einem Ei und die Produktion von Zigaretten. 1936 ging Tommy Martin nach Europa, wo er unter dem Namen "Bradley Martin" in grossen Theatern in London, Paris, Hamburg und Berlin ebenso grosse Erfolge feierte wie in Amerika. In Europa begegnete er auch einer früheren Bekannten, der Primaballerina Rosmary Deering, die er im Januar 1937 in der Schweiz heiratete. Anschliessend arbeitete er in Monte Carlo, bis die beiden Ende Februar nach Amerika zurückkehrten. Dort traten die beiden oft zusammen im gleichen Theater auf. Nach zwei Jahren im Dienste der amerikanischen Truppen in Europa kehrte Tommy Martin nach Chicago zurück, wo er sich entschloss, künftig als Künstleragent zu arbeiten. 1951, nach Auflösung der Agentur, in der er gearbeitet hatte, trat er erneut auf, diesmal jedoch mit einer komischen Sprechnummer, die er an Messen, Kongressen, in Hotels und Nachtclubs zeigte. 1953 zog er nach Texas, wo er mit einem Bandleader eine Künstleragentur gründete. Tommy trat als "Tom Martin" mit einem einstündigen Programm unter dem Titel "How is your Sense of Humor?" in Clubs au. Der humoristische Vortrag enthielt nur wenige Zauberkunststücke. 1962 wandte er sich ganz von der Zauberkunst ab und verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit dem Einschätzen von Immobilien. |
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Tan Hock Chuan, 1910-1991 (Singapur) Tan Hock Chuan lernte von seinem Vater, einem Amateurzauberkünstler, zaubern. Mit 10 lernte er Nicola kennen, seine erste Vorstellung gab er mit 13 Jahren. Von Beruf war er Mathematiklehrer. Als erster Asiate erhielt er 1937 den Sphinx-Award. Seine Kunststücke erschienen in zahlreichen Zeitschriften wie Sphinx, Magic Wand, Goldston's Magic Quarterly, Genii. Er veröffentlichte "Rough and Smooth Possibilities" (1948) und "The Magic of Tan Hock Chuan" (1970). |
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Bobo, J. B., 1910-1996 (USA) Begann mit etwa 14 Jahren zu zaubern, lernte anhand des Tarbell Course und wurde etwa 1928 professioneller Zauberkünstler, der vorwiegend in Schulen auftrat. Er soll nahezu 14'000 Vorstellungen gegeben haben. Verfasser des klassischen Werkes über Zauberei mit Münzen "Moder Coin Magic" (1952).
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Llorens, Roberto 1910-2006 (E) Llorens wurde in Tarrega in Spanien geboren. Bevor er sich der Zauberkunst verschrieb, arbeitete er als Hotelpage, Schreiner, Laufbursche, Elektriker, Schuster, Buchmacher, Hundedresseur usw. Als Zauberkünstler bereiste die ganze Welt per Flugzeug, Schiff, Zug, Auto, Fahrrad. Llorens war ein genialer Erfinder, der an Kongressen 18 Preise für Erfindungen und viel andere Auszeichnungen in allgemeiner und komischer Magie gewann. Seine Zauberkunst war kreativ, originell, kühn, nicht der Norm entsprechend. Seine Erfindungen - vom Close-up-Kunststück bis zur Grossillusion - zeichnete sich durch die einmalige Präsentation und die Verwendung einzigartiger Prinzipien aus. Er war zum Beispiel einer der ersten, der unsichtbare Fäden verwendete. Er erhielt auch als erster Zauberkünstler der Welt an einem Kongresse einen ersten Preis für eine pantomimische Zaubernummer ohne jegliche Utensilien. Biografie: Llorens. Demi Siècle de Magie. |
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Rodolof (Gács, Rezsö), 1911-1987 (Österreich-Ungarn) Rodolfo war der grösste ungarische Zauberkünstler des zwanzigsten Jahrhunderts. Von einem chinesischen Perlenhändler lernte der dreizehnjährige Rodolfo seine ersten Zaubertricks. Arpad Odry, Schauspieler und Präsident der ungarischen Magiervereinigung, nahm den fingerfertigen Jungen unter seine Fittiche und war für seine gründliche Ausbildung besorgt. Rodolfo begann sein Karriere 1930 in Budapest im Zirkus. Während der Dreissigerjahr bereiste er als Zauberkünstler und Taschendieb Europa, Griechenland, die Türkei und Ägypten. Nach dem zweiten Weltkrieg trat er im englischen Fernsehen auf, im Olympia in Paris, in der Schweiz, in West- und Ostdeutschland und der Sowjetunion. An der Akademie für Zauberkünstler in Budapest war er als Dozent tätig. Die Zauberkunst war nicht nur sein Beruf, sondern bestimmte sein ganzes Leben. Selbst mit über 70 Jahren übte er noch 4 Stunden am Tag und lebte seinem Motto nach: "Ein Künstler, der mit sich zufrieden ist, ist kein Künstler mehr. Er ist tot". Rodolfo war der Mentor von Kovari und Tosari und schrieb drei Lehrbücher über die Zauberkunst.
http://www.youtube.com/watch?v=kozabGBVRA0 |
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Eck, Johnny (John Eckhart), 1911-1991 (USA) In Baltimore, Maryland geboren war Johnny Ecks Körper von Geburt an nur bis zu den Rippen normal, so dass es aussah, als sei er auf Hüfthöhe halbiert worden. Er trat in Kuriositätenkabinetten und Zirkussen und 1932 als "half boy" im Film "Freaks" sowie in drei Tarzanfilmen auf. Er vollbrachte in seinem langen Leben mehr als mancher "normale" Mensch; so war er neben Artist, Turner, Schwimmer, Lokführer auf einer Miniatureisenbahn, Autorennfahrer, Modellbauer, Puppentheaterspieler, Schauspieler und Zauberkünstler. Mit seinem Zwillingsbruder Robert, der normal entwickelt war, zeigte er eine komische Zaubernummer, bei der Robert in einem Kabinett scheinbar in der Mitte zerschnitten wurde; beim Öffnen des Kabinetts sprangen die Füsse heraus und wurden vom Oberkörper (Johhny Eck) über die Bühne verfolgt. Die Nummer wurde unter anderem während sechs Monaten in Rajah Raboids Bühnenshow "Mysteries of 1937" gezeigt. Eine Biografie ist in Richard Lamparski's Whatever Became of ...? (1985), S. 50-51 zu finden. Vgl. auch http://www.johnnyeckmuseum.com/about.html
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Maldino, Fred (Friedrich Mahlo) 1911-2003 (D) Als Sohn eines Konsuls geboren, interessierte sich Maldino bereits mit 12 Jahren für Kartenkunststücke. Das Vorführen von Zauberkunststücken half ihm, seine Schüchternheit vor seinen Schulkameraden zu überwinden. Sein Vater unterstütze ihn dabei und nahm ihn mit zu Conradi, wo er mit den klassischen Kunststücken und Conradis Büchern vertraut gemacht wurde. Schon früh zeigte Maldino besonderes Interesse für Bühneneffekte. Bei einer Schulveranstaltung zeigte er bereits mit 15 Jahren eine Version der schwebenden Dame. Auf Drängen der Eltern machte er eine Ausbildung zum Grosshandelskaufmann. Nach seiner Lehrzeit, während der Wirtschaftskrise in Deutschland 1929, wandte sich Maldino der Zauberkunst zu. 1930 begann er seine Laufbahn als professioneller Zauberkünstler und bereiste in der Folge die meisten europäischen Länder Nach dem Krieg, nachdem er aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, baute er sich neue Geräte, Requisiten und Illusionen und stellte eine neue Nummer zusammen, mit der er in den folgenden Jahren durch Deutschland reiste. In den Sechzigerjahren trat er nur noch vereinzelt auf und betätigte sich bei Film und Fernsehen als Berater für Zaubereffekte. Nach seinem Rückzug von der Bühne betätigte er sich als Fachschriftsteller und veröffentlichte im Eigenverlag zahlreiche Schriften über die Geschichte der Zauberkunst und bekannte Zauberkünstler: "Zauber Souvenir. Erinnerungen an die Zeit der grössten Zauberer" (1987), "Zauber Katalog in den zwanziger Jahren. Kleines Traumbuch für Zauberer" (1987), "Erinnerungen an Horace Goldin" (1988), "Bekannte und unbekannte Deutsche Zauberer aus den zwanziger Jahren" (1989), "Die Zauberwelt der Illusionen. 1930-1939" (1990), "Blick in die Vergangenheit. Die Dokumentation einer bewegten Zeit" (1992), "Illusionen - Traum der Zauberer. Souvenir mit dem Besten der Illusionskunst" (1994), "Ein Jahrhundert geht - Ein Überblick. Illusionen des Jahrhunderts" (1996), "Das Jahrhundert der Zauberer. Wie war es?" (1999). |
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Brusini's (Paolo Brusini), 1911-1963 (I) In Goito di Mantova geboren, kam Brusini während der Schulzeit über einen Katalog der Casa Magica in Milano mit der Zauberkunst in Kontakt, interessierte sich nach der Schule jedoch zunächst für Motorradrennen. Erst als er eine Vorstellung von De Mario sah und durch diesen die Bekanntschaft von Bustelli machte, begann er sich selber aktiv mit der Zauberkunst auseinanderzusetzen. Während des Krieges gab er bei seinem Einsatz in Griechenland zahlreiche Auftritte für die Truppen. Nach dem Krieg trat er in Theatern und Lichtspieltheatern auf und spezialisierte sich auf Manipulationen mit Zigaretten, Karten und Münzen. Er trat an zahlreichen Kongressen auf, 1955 als einer der ersten Italiener auch am FISM-Kongress in Amsterdam. Kontinuierlich erweiterte er sein Repertoire mit dem Ringspiel, dem Fischfang aus der Luft, der Produktion von Feuerschalen und Tauben, der schwebenden Kugel. Dank seiner Popularität und seiner Fähigkeit, die Aufmerksamkeit des Publikums und der Presse auf sich zu lenken, erschienen in allen grossen Tageszeitungen zahlreiche Artikel über ihn.
1960 nahm er mit Karton, Maxim und
Chun-Chin-Fu an einem von der B.B.C. im Fernsehen übertragenen Wettbewerb
zwischen England und Italien teil, bei dem Italien mit 68 zu 65 Punkten
gewann. |
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Ose Jay 1911-1967 (USA) Jay Ose war professioneller Close-up Zauberkünstler. Ab der Eröffnung des Magic Castle in Hoolywood 1963 trat er als "Hausmagier" bis 1967 dort auf. Eine seiner Spezialitäten war das Kümmelblättchen. Er wies daraufhin, wie wichtig es ist, das Opfer dazu zu bringen, zu sagen, wo es die gewinnende Karte vermutet, und dass es dies nicht tut, wenn man zu schnell arbeitet. Mit seiner charmanten Art, seinem lakonischen Lächeln und seiner "Schau-wie-einfach-es-ist-Präsentation" erwischte er unweigerlich jeden Zuschauer. Ose war auch als Berater für Falschspielszenen in Filmen tätig, so unter anderem in "Cincinnati Kid", wo seine Hände als die Hände von Lady Fingers (Joan Blondell) zu sehen sind. Er wirkte ebenfalls in mehreren Hollywood- und TV-Filmen als Schauspieler mit, so auch in "The Flim-Flam Man" (1967). Ose verstarb kurz bevor der Film in die Kinos kam. |
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Carlyle, Francis (Francis Finneran), 1911-1975 (USA) Professioneller Kartenkünstler. Wurde 1955 zu einem von 10 lebenden "Card Stars" gewählt. Am bekanntesten wurde er durch seine Beiträge in "Stars of Magic", insbesondere seine "Homing Card", sowie seinen "Business Card Move". Carlyle verstarb infolge übermässigen Tabak- und Alkoholgenusses. |
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Fogel, Maurice, J., 1911-1981 (GB) Begann mit 12 zu zaubern. Ab 1929 arbeitete er als Assistent von Rameses, danach 1935-1936 mit einem eigenen Programm als "The Magic Impressionist". Ab 1939 trat er als Mentalist auf. Er führte den Kugelfang vor, zunächst während seines Militärdienstes Anfang der Vierzigerjahre in klassischer Weise, später als russisches Roulette mit fünf Luftgewehren.
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Arsenio (Vittorio Arsenio) 1911-1986 (I) 1956 kehrte er nach Italien zurück und liess ich in Rom nieder. Er trat dem Circolo Magico Italiano bei und trat anlässlich dessen Kongress 1956 in Ancona auf. Arsenio war als letzter Vertreter der alten Schule ein Meister des gesamten klassischen Repertoires der Zauberkunst: der Kartenkunst, des Ringspieles, der Seilmagie, der Zigarettenmanipulation. Er verfügte über eine einnehmende Persönlichkeit, die Herzlichkeit, Autorität, Witz, Distinguiertheit und Galanterie zugleich ausstrahlte. |
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Kondi (Konstantin Nikolajewitsch Saizew), 1911–1995 und Veronika Petrowna Malinowskaja, 1916–1995 (RUS) Die Beiden traten unter dem Namen Kondi auf und zeigten eine zusammenhängende, sich logisch entwickelnde komische Darbietung. Der Conférencier kündigte die Malinowskaja an und warnte das Publikum, dass ihr erstmals ihr Schüler Saizew helfe. Aus dieser Konstellation entwickelten die beiden Künstler ihre komische Nummer. So wurde z. B. von ihr der verschwindende Vogelkäfig gezeigt. Als Saizew sich unglücklicherweise umdrehte, entdeckte man den Käfig an seinem Rücken hängend usw. Aus: A. A. Vadimov, M. A. Trivas. Von den Magiern der Antike bis zu den Illusionisten unserer Tage. Aus dem Russischen frei übersetzt von Hans-Christian Solka, Magdeburg |
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Meyer, Orville 1911-1992 (USA) Orville Meyer begann mit 15 anhand von Büchern zu zaubern. Mit 19 war er bekannt als "The Nebraska Boy Wonder". Meyer erfand 1931 eine eigene Version des Kugelfanges, die er 1933 an Annemann weitergab. Ab 1933 trat er als halbprofessioneller Zauberkünstler und Mentalist unter dem Namen "The Wizard of Ah's" auf. Zu seinen Lieblingseffekten zählten der Kartensteiger, Karte in Zigarette, Ringspiel und Chinastäbe. Er verfasste "13 Jumbo Card Effects" (1937), "Magic in the Modern Manner" (1949), "Telepathy in Action" (1961), "Telepathy in Action!" (1961), "The Amazing Magic Square and Master Memory Demonstration" (1961) und publizierte Kunststücke in Sphinx, Jinx, Phoenix, Hugard's Magic Monthly, Genii, MUM, Magic, Vibrations und Magic Manuscript. 1989 erhielt er den PEA Achievement in the Art of Mentalism Award, 1993 wurde er in die SAM Hall of Fame aufgenommen. |
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Fetsch, Hen (Henry Nicholas Fetsch) 1912-1961 (USA) Von einer Vorstellung von Carl Rosini inspiriert, lernte Hen Fetsch aus einem Zauberkasten seine ersten Zauberkunststücke. Er erfand "Silk Epic" (1951), "Mental Epic" (1952), "Wallet Wallop" (um 1960) und verfasste mehrere Bücher, u. a. "Minature Card Magic" (1943), "Milk Pitcher Magic" (1946), "Magic with Canes" (1960), und veröffentlichte Kunststückbeschreibungen in The Jinx, Phoenix und New Jinx.
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Davenport, Gus (Augustus George Ryan), 1912-1973, (GB) Sohn von Lewis und Wynne Davenport, Halbbruder von George Davenport, Vater von John Davenport. Vater von Betty Davenport. Bis 1949 arbeitete er als professioneller Zauberkünstler, dann übernahm er das Geschäft seines Vaters. 1949 wurde er als Mitglied in den Inner Magic Circle aufgenommen. |
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Goodliffe, (Charles Goodliffe Neal) 1912-1980 (GB) Der aus einer streng katholischen Familie stammende Goodliffe begann bereits mit 7 Jahren zu zaubern und arbeitete kurze Zeit als professioneller Zauberkünstler. Während einiger Zeit produzierte und verkaufte er Zaubergeräte bevor er Verkäufer von Kirchenausstattungen - Kruzifixen, Statuetten, Bibeln usw. - wurde. Goodliffe war Gründer und Herausgeber (1946-1980) der einzigen wöchentlich erscheinenden Zauberzeitschrift Abracadabra. Ausserdem verfasste er das Buch "Simply Wizard" (1946). Einige Jahre nachdem er die wöchentliche Zeitschrift ins Leben gerufen hatte, begann er an einer unheilbaren Lähmungskrankheit zu leiden, die in seinen Beinen begann und schliesslich auf den ganzen Körper übergriff. 1980 verstarb er an Krebs. |
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Karson, Joe (Joseph Alexander Chrzanowski), 1912-1980 (USA) Als Sohn polnischer Immigranten in Providence, Rhode Island geboren. Sah mit 10 Jahren zum ersten Mal einen Zauberkünstler und beschloss, selber Zauberkünstler zu werden. Ein Jahr darauf gab er mit Kunststücken aus Hoffmann's Modern Magic und aus einem Zauberkasten seine erste Vorstellung. Nachdem sich seine Eltern getrennt hatten, änderte er seinen Namen in Karson. Ab 1929 zog er während drei Jahren mit einer chinesischen Nummer als "Chan Lin and Company " (einem Assistenten) durchs Land. Anfang der Dreissigerjahre in der Depressionszeit hielt er sich auch als Musiker (Guitarre, Banjo, Ukulele) über Wasser. Ab 1932 begann er ein Versandgeschäft für Zauberartikel (Karson Xclusives), schrieb Artikel für den "Linking Ring", war Gründungsmitglied der Magic Dealers Association und wurde Mitglied vieler Magischer Vereinigungen. 1936 heiratete er Anne Kasileviski Miller, von der er zwei Jahre nach der Geburt eines Sohnes 1944 wieder geschieden wurde. Ende der Dreissigerjahre eröffnete er in Springfield, Massachusetts, ein kleines Zaubergeschäft, 1944 verlegte er es in etwas grössere Räumlichkeiten, wo er seine Kunststücke herstellte und verkaufte. Zu dieser Zeit wurde er als Händler und Vorführender an Kongresse bekannt. Sein Geschäft wurde ein Treffpunkt für viele grosse Zauber- und Varieté-Künstler. Mit seiner zweiten Frau Anne Skura als Partnerin baute er eine elegante moderne Nummer auf, die er neben seiner chinesischen Nummer vorführte. 1955 liess sich seine zweite Frau wegen seines Alkoholproblems von ihm scheiden. Karson schloss das Geschäft, führte jedoch den Versandhandel weiter. Nach 1959 war Karson nur noch selten in der magischen Szene anzutreffen. 1970 trat er mit Rückenproblemen in den Ruhestand und lebte von einer Invalidenrente. 1980 starb er mittellos. Karson veröffentlichte Mitte der Dreissiger bis Ende der Vierzigerjahre mehr als ein Dutzend Manuskripte. Neben der weltbekannten "Zombie" erfand Karson weitere Kunststücke wie "Vodoo", eine Ein-Mann-Routine für das tanzende Taschentuch, den "Magic Vision Tester", "Rubberneck" ("Head Twister"), "Submerged Card Mystery", "Traveling Flame" und bot viele eigene Versionen von bekannten Kunststücken aus eigener Produktion an. |
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Rice, Harold R. , 1912 -1987 (USA) Harold Rice wurde in Salineville, Ohio geboren. Sein Interesse für die Zauberkunst wurde bereits als Kind geweckt, als er eine Vorstellung von S. S. Henry sah. Weitere Vorstellungen durfte er kostenlos besuchen, weil er Henrys Lieblingsziege fütterte, die dieser zweimal am Tag auf der Bühne verschwinden liess. Schon während der Schulzeit ersann er eine Seidentuchnummer, für die er sich bald seine eigenen Seidentücher herzustellen begann. 1929 rief er die Silk King Studios ins Leben, nachdem ihn Zauberkollegen überredet hatten, für sie Seidentücher herzustellen. Von 1932 bis 1940 erscheinen monatlich Beiträge von ihm im Linking Ring, danach begann er, seine Kunststücke mit Seidentüchern in kleinen Heften zu publizieren. 1937 heiratete er Thelma Ryle, die als seine Partnerin auftrat und später die Silk King Studios weiterführte. 1944 doktorierte der Kunststudent an der Columbia University und erteilte Kunstunterricht bis zu seiner Pensionierung 1978. Rice publizierte "Rice's Naughty Silks" (ca. 1930), "Rice's More Naughty Silks" (1941), "Thru the Dye Tube" (1943, mit Wayne F. van Zandt), "Capers with Color" (1967). Der erste Band des dreibändigen Klassikers "Rice's Encyclopedia of Silk Magic", der viel der von Rice erfundenen Kunststücke enthält, erschien 1948, der zweite Band 1953, der dritte Band 1962. |
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Bertram, Ross 1912- 1992 (CAN) Ross Bertram Lernte bereits während der Schulzeit aus Hoffmanns "Modern Magic" und aus Erdnases "The Expert at the Card Table". Mit 10 lernte er Saxophon spielen und trat häufig mit professionellen Bands auf. Mit 14 Jahren spielte er in einem Orchester mit und trat während der Pause als Zauberkünstler auf. Später hörte er mit der Musik auf und konzentrierte sich auf die Zauberkunst. Während des Koreakrieges unterhielt er die amerikanischen Truppen in Seoul. Danach wandte er sich lukrativen Trade Shows zu und kam in den Fünzigerjahren auch zum Fernsehen. Ross Bertram löste mit seinen einzigartigen Techniken einen Trend zu Münzenmagie in der Close-up-Zauberei aus. Seine Zauberkunst zeichnete sich durch ausgesprochene Natürlichkeit der Bewegungen aus. Zu Beginn der Sechzigerjahre zeigte er eine Falschspieldemonstration mit Karten, mit der er in Zeitungen, Zeitschriften und im Fernsehen beträchtliches Aufsehen erregte. 1968 musste er sich krankheitshalber zurückziehen. Er verfasste die Bücher "The Magic and Methods of Ross Bertram" (1978) und "Bertram on Sleight of Hand" (1983), ein klassisches Buch der manipulativen Close-up-Zauberkunst. |
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Cramer, Stuart P., 1912-2003 (USA) Cramer begann mit 7 Jahren zu zaubern, mit 15 besuchte er den ersten Zauberkongress. Den Beruf des Anwalts gab er sehr bald zugunsten der Zauberkunst auf. Er war einer der ersten, die ab 1947 Zauberkunst am Fernsehen präsentierten, 1950 als "Chan Wing", 1953-54 als "Prof. Nemo", 1959-61 als "Mr. Meriweather". Ab 1955 wurde er einer der ersten erfolgreichen Trade-Show-Zauberer. Im zweiten Weltkrieg gab er Hunderte von Vorstellungen für die Truppen. Cramer Verfasste "The Secrets of Karl Germain "(1962) und "Germain the Wizard and his Legerdemain" (1966), wodurch die Kunststücke von Germain der Nachwelt erhalten bleiben. Ausserdem verfasste er zahlreiche Artikel und Essays für The Jinx, The Phoenix, Hugard's magic Monthly, M-U-M, The Linking Ring, The New Tops, The Magic Circular, Mystic Quarterly und Magicol. |
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Booth, Dr. John Nicholls 1912-2009 (USA) John Booth wurde als ältester von drei Söhnen eines Pfarrers in Meadville, Pennylvania geboren. Mit 10 Jahren wurde er durch einen Zauberkasten zum Zaubern animiert, mit 14 lernte er von W. J. Armstrong zaubern, mit 15 trat er bereits als Teilzeit-Profi auf. Mit 16 wurde er Mitglied der I.B.M. Zwischen 22 und 30 trat er als in Nachtclubs, Hotels und auf Kreuzfahrtschiffen auf. Während dieser Zeit lernte er auch seine Frau kennen, die er 1941 heiratete. Dann entschloss er sich, Theologie zu studieren und wurde Geistlicher. Neben seiner Tätigkeit als unitarischer Geistlicher trat er weiterhin als Zauberkünstler auf und reiste durch die Welt. 1948-1949 reiste er durch Asien und berichtete als Korrespondent der Chicago Sun-Times über Ereignisse aus asiatischen Ländern, interviewte hochrangige Politiker und trat vor Staatsoberhäuptern als Zauberkünstler auf. Seine weiteren Reisen, unter anderem durch Afrika, die Südsee und Südamerika dienten als Grundlagen für 8 Dokumentarfilme, die er auf einer Tournee in grossen Kinos in ganz Amerika vorführte. John Booth gab Seminare für Zauberkünstler und schrieb zahlreiche Artikel und Bücher über die Zauberkunst und anderen Themen. Zu seinen nicht-magischen Publikationen gehören Titel wie "Fabulous Destinations" (1950), "The Story of the Second Church in Boston" (1959), "Booths in History" (1982). Für Zauberkünstler schrieb er "Super Magical Miracles" (1930), "Forging Ahead in Magic" (1939), "Marvels of Mystery" (1941), "Psychic Paradoxes" (1984), "Wonders of Magic" (1986), "Dramatic Magic" (1988),"Creative World of Conjuring" (1990), Conjurian's Discoveries (1992), The Fine Art of Hocus Pocus (1996), Keys To Magic's Inner World (1999), Extending Magic Beyond Credibility (2001). Im Linking Ring publizierte er während 1962 bis 2000 in 435 monatlichen Beiträgen seine Serie "Memoirs of a Magician's Ghost: The Autobiography of Dr. John Booth". John Booth erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeit, so unter anderem den Literary Fellowship der Academy of Magical Arts (1977) und den John Nevil Maskelyne Prize des des Magic Circle (1987). |
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Tschitaschwili , Dick (David Josifowitsch Tschitaschwili) 1913 - ? (Georgien) Dick Tschitaschwili begeisterte sich seit seiner Kindheit für die Kunst der Strassenzauberer in Tiflis (Tbilissi). Er zeigte Manipulationen mit Bällen, Karten und Bändern. Als Berufskünstler arbeitete Dick mit Gegenständen, die dem Zuschauer ins Auge sprangen. So produzierte er aus einer Zeichnung eine Vase mit Blumen. Die Zeichnung war danach vom Blatt verschwunden. Er liess ein Aquarium mit Wasser und Goldfischen erscheinen, ein laufender Fernseher verschwand auf offener Bühne. Erstmals in der UdSSR zeigte Tschitaschwili die folgende Kombination: Er nahm ein Tuch aus der Tasche, es wurde untersucht und danach in die Luft geworfen; er zog eine Flasche Rotwein aus dem Tuch. Die Flasche wurde auf ein Glastablett gestellt, welches eine Assistentin hielt. Sie trug das Tablett mit der Flasche zum anderen Bühnenende. Tschitaschwili zauberte aus dem Tuch einen Kristallpokal. Mit Gesten deutete er an, den Pokal mit der weit entfernten Rotweinflasche zu füllen. Der Weinpegel in der Flasche fiel. Zum Schluss wickelte der Künstler das Tablett mit Flasche in Papier ein und liess alles verschwinden. Seine Darbietung zeigte Tschitaschwili als würdevoller reifer Meister mit sehr sparsamen Gesten. Scheinbar ging nichts Besonderes vor, nur seine Augen leuchteten Aus: A. A. Vadimov, M. A. Trivas. Von den Magiern der Antike bis zu den Illusionisten unserer Tage. Aus dem Russischen frei übersetzt von Hans-Christian Solka, Magdeburg |
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Sorcar (Protul Chandra Sarcar), 1913-1971 (Indien) Erster Präsident des All India Magic Circle. Feierte als Illusionist grösste Erfolge. Wurde von amerikanischen Journalisten Ende der 50er-Jahre als "The World's Greatest Magician" bezeichnet. Bereiste mit seiner Show "Ind-Dra-Jal" Amerika, England, Frankreich, Belgien, Afrika, Ägypten, Iran, Libanon, Indien, Australien, Neuseeland, Rangoon, Singapur, Japan, Russland (1962). |
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Ganson, Lewis 1913-1980 (GB) Professioneller Close-up-Zauberkünstler.Hat gegen sechzig Bücher und Schriften verfasst, darunter "Routined Manipulation" (drei Bände, 1951-54), "Dai Vernon's Symphony of the Rings", "The Dai Vernon Book of Magic" (1957), "Cy Endfield's Entertaining Card Magic" (1959),"Dai Vernon's Tribute to Nate Leipzig", "Inner Secrets of Card Magic", "More Secrets of Card Magic", "Further Secrets of Card Magic", "Ultimate Card Secrets", "The Magic of Slydini", "Magic with Faucett Ross", "The Art of Close-up Magic" (1972)",The Ganson Book" (1982). |
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Marlo, Ed (Edward Malkowski), 1913-1991 (USA) Ed Marlo erfand und verbesserte unzählige Kartenkunststücke und -techniken. Er Hinterliess die grösste von einem einzelnen Kartenkünstler je verfasste Sammlung von Büchern über alle Aspekte der Kartenkunst. Umfangreichere Sammlungen seiner Techniken und Kunststücke sind – ausser in "Marlo’s Magazine" unter anderem zu finden in "The Cardician" (1953), "The Unexpexcted Card Book" (1974), "Marlo without Tears” (Jon Racherbaumer (1983), "Thirty Five Years Later"” (1986), "M.I.N.T." Vol. I (1988), "The Card Magic of Edward Marlo" (1993), "M.I.N.T." Vol. II (1995), "Ed Marlo’s Revolutionary Card Technique" (2003). Münzenkunststücke veröffentlichte Marlo in den Heften "Coining Magic" (1942) und "Bull’s-Eye Coin Tricks" (Ireland und Marlo, 1942), Kunststücke mit Würfeln und das Dice Stacking in "Shoot the Works" (1943).
Eine Sammlung von Kunststücken von Ed Marlo mit anderen Gegenständen als
Karten wurden in “Arcade Dreams (Racherbaumer und Marlo, 1997) publiziert. |
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Mac Ronay (Germain Sauvart) 1913-2004 (F) Mac Ronay war der erste Zauberkünstler, der im Varieté das Publikum nicht mit perfekten Kunststücken unterhielt, sondern mit Tricks, die schief gingen. Mehr als fünfzig Jahre verblüffte er die Zuschauer in Varietés, im Film und in internationalen TV-Shows. Er begann seine Karriere als Motorradakrobat. Während des zweiten Weltkrieges entwickelte er eine Zaubernummer unter dem Namen Al Carthy. Mit Maurice Chevalier trat er im Casino de Paris auf und begann mit komischen Nummern in allen grossen Lokalen in Paris aufzutreten. Bereits 1956 war er im Crazy Horse Saloon engagiert, wo er 1989 seine Karriere auch beendete. Dazwischen trat er in den Sechzigerjahren im Stardust in Las Vegas, im Lido de Paris, mehrmals in den Shows von Ed Sullivan und Bob Hope in den USA sowie in zahlreichen Fernsehserien in Frankreich und Italien auf.
http://www.youtube.com/watch?v=G0vLcDN7Ilo&feature=PlayList&p=8C3CAFD3689628FF&playnext=1&index=28
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McGill, Ormond, 1913-2005 (USA) Ormond McGill Lernte schon als Kind zaubern, mit 14 studierte er den Tarbell Course in Magic. Ab 1940 trat er unter dem Namen "Dr. Zomb" als Bühnenhypnotiseur auf. Ab 1942 ging er als Illusionist und Mentalist mit einer grossen Show auf Tournee. Er galt als führende Autorität auf dem Gebiet der Bühnenhypnose. Am Hypnotherapy Training Institute in Kalifornien erteilte er Kurse für Hypnotherapie und gab Seminare für Hypnothearpeuten in den USA, England, Australien und Neuseeland. Er verfasste zahlreiche Bücher, unter anderem "Atomic Magic", "21 Gems of Magic", "The Encyclopedia of Stage Hypnotism" (1947; seit 1996 in sechs Auflagen in überarbeiteter Form als The New Encyclopedia of Stage Hypnosis erschienen), "Psychic Magic" (6 Bände, 1951), "Professional Stage Hypnotism" (1987), "Real Mental Magic" (1989). Biografie: MCGILL, O. Secrets of Dr. Zomb. The Autobiography of Ormond MacGill.Crown House Publishing, Ltd, Wales, UK, 2003
http://www.youtube.com/watch?v=0avLIMEUmUg http://www.youtube.com/watch?v=nM-sGb-AU4w http://www.youtube.com/watch?v=t0fZajMSIOw
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Koran, Al (Edward Doe), 1914-1972 (GB) Mentalist, der visuelle Effekte wie Karte in Brieftasche oder Ring Flite mit Gedankenlesen und Mentalmagie mischte. Meister des "Verkaufs". Trat vor dem Englischen Königshaus und im Fernsehen auf. Erreichte grosse Publizität mit Voraussagen von Schlagzeilen, Wahlergebnissen, Pferderennen usw. |
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Benson, Roy (Edward Ford Emerson McQuaid) 1914-977 (USA) Roy Benson war ein brillanter Zauberkünstler, ein exzellenter Ballmanipulator und Allroundmagier mit grosser Handfertigkeit, der sowohl manipulative Zauberkunst wie klassische Kunststücke mit Geräten wie die Chinastäbe, das Ringspiel oder den Würfelkasten, auf originelle, unterhaltende Weise präsentierte. Roy Bensons Vater war Jongleur und Zauberkünstler, der während über 25 Jahren mit einem Partner auftrat, seine Mutter war Sängerin. Er begann sich bereits mit 7 Jahren mit der Zauberkunst zu beschäftigen, nachdem er einen Zauberkasten erhalten hatte und die Vorstellung eines Zauberkünstlers in der Schule gesehen hatte. Schon mit 10 begann er mit Ballmanipulationen und führte Kunststücke für seine Mitschüler vor. Durch seinen Vater lernte er mit etwa 17 Jahren Nate Leipzig kennen, mit dem er viel Zeit verbrachte und viel von ihm lernte. Mit 18 nahm er den Namen Roy Benson an und trat in kleineren Nachtclubs und Theatern auf. Er entwickelte eine Nummer, die sowohl manipulative Effekte wie Apparate-Zauberei enthielt, wie etwa die Chinastäbe und den verschwindenden Vogelkäfig, die er mit viel Humor präsentierte. 1933 trat er erstmals in einem grösseren Theater in New York auf und nach ersten Erfolgen in London entwickelte er seine Bühnenpersönlichkeit und seine Präsentation ständig weiter. Dennoch dauerte es bis zu Anfang der Vierzigerjahre, bis er es - nach ein paar Abstechern in die Welt der Fotografie und des Films als Schauspieler in mehreren kleineren Rollen und als Klavierspieler - schaffte, in grossen Theatern in Chicago, Havana, San Francisco auftreten zu können. Ende der Vierzigerjahre wurde er auch unter Zauberkünstlern bekannt, unter anderem durch seine Benson Bowl Routine. 1949 trat er erstmals in einer Show von Ed Sullivans im Fernsehen auf. Von 1948 bis 1952 war er mit Lola Wilson, der früheren Frau von Leon Mandrake verheiratet, 1955 heiratete er seine zweite Frau, Connye Shearer, eine Kontorsionistin. Trotz Alkoholproblemen, die er durch eine Psychotherapie unter Kontrolle brachte und Schlafmittelmissbrauch, feierte er immer grössere Erfolge. Anfang der Fünfzigerjahre trat er in vielen Fernsehshows und auf Kreuzfahrtschiffen auf. 1960 schuf er für seinen Cousin Jack Curtis die Spezialeffekte für den Horrorfilm "The Flesh Eaters". Mit seiner Frau arbeitete er eine neue "siamesische" Nummer aus, mit der sie als "Connye and Roye" auftraten, sie jedoch mangels Erfolg wieder aufgaben. Benson trat regelmässig in den besten Nachtclubs auf und entwickelte zwischendurch auch magische Effekte und Illusionen für das Musical "Carnival!", das während 1961-1963 am Broadway gezeigt wurde. 1967 trat Benson erneut in verschiedenen Fernsehshows auf, infolge übermässigen Rauchens waren jedoch seine Auftritte nicht mehr mit früheren zu vergleichen. Anfang der Siebzigerjahre trat Benson nur noch gelegentlich auf und besserte sein Einkommen durch die Arbeit als Fotograf auf. Ende 1977 wurde Benson ins Spital eingeliefert, wo er 6 Wochen später mit 63 an einem Lungenemphysem starb.
Biografie: Levent & Karr, T. Roy Benson by Starlight. Miracle Factory, n. pl., 2006 |
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Baird, Bill (William Keckritz), 1914-1978 (USA) Exzellenter Manipulator, seine Spezialität war die Billardballmanipulation. Protegé von Paul LePaul. Als "Bill Baird, the Magnificent Fraud" war er als einer der besten Manipulatoren seiner Zeit bekannt. In seinem Gedenken wird jährlich an der Abbott's Magic Convention für den besten Manipulator der "Bill Baird Award" vergeben. |
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Christopher, Milbourne, 1914-1984 (USA) Trat schon früh in eigenen Shows und als Gast bei vielen anderen im amerikanischen Fernsehen auf. 1957 präsentierte er das erste landesweit ausgestrahlte Magic Special "The Festival of Magic", das von Millionen von Zuschauern gesehen wurde. Bis zu einem Tod folgten viele weitere Fernsehsendungen, unter anderem auch über die Geschichte der Magie und historisch bedeutsame Zauberkünstler. Christopher verfasste über 20 Bücher, mehrere über die Geschichte der Zauberkunst, und schrieb Berichte in Hugard's Magic Monthly unter dem Pseudonym Frank Joglar. |
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de Courcy, Howard (Martin Veglio) 1914-1990 (CH) Geboren in Corzonesco, TI, zog Howard de Courcy im Alter von 1 Jahr mit seinen Eltern nach England. Dort lernte er mit 14 Jahren zaubern und wurde Schüler von Will Goldston. Er trat als professioneller Manipulator vor allem in Varietés in England auf. 1945 erfand er das einhändige Riffelmischen. 1970 zog er sich aus der Zauberszene zurück.
http://www.britishpathe.com/record.php?id=37935 http://www.britishpathe.com/record.php?id=11750 http://www.britishpathe.com/record.php?id=38119 |
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Endfield, Cy (Cyril Raker Endfield), 1914-1995 (USA) Cy Endfield machte sich bereits als Teenager einen Namen als Kartenkünstler. 1940 zog er als Filmregisseur nach Los Angeles. 1951 zog er nach England. Anfang der 60er Jahre gründete er seine eigene Produktionsfirma. Er produzierte über ein Dutzend Filme, u.a. "Zulu", "Mysteroious Island", "Sands of the Kalahari". Endfield veröffentlichte Artikel in "Phoenix", " Gen" und "Pabular". 1955-1958 publizierten die Unique Magic Studios London die von Lewis Ganson verfasste Trilogie "Cy Endfield's Entertaining Card Magic, die 1974 als Sammelband herausgegeben wurde und zu den klassischen Werken der Kartenkunst gehört. |
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Tucker, Tommy (Ellsworth Hosford Tucker), 1915-1991 (USA) Mit 12 Jahren lernte Tommy Tucker anhand eines Fernlehrkurses zaubern. Ab etwa 1934 arbeitete er als professioneller komischer Zauberer. Er erfand den Six-Card Repeat, ein Kunststück, das durch Blackstone weltweit bekannt gemacht wurde. 1947 heiratete er Elisabeth, mit der er ab 1948 eine weltberühmte Zweipersonen-Mentalnummer ausarbeitete, die er in 23 Ländern der Erde zeigte. Er gründete Magitronix, eine Firma, die elektronische Hilfsmittel für Zauberkünstler anbot. Er wurde in die SAM Hall of Fame aufgenommen und erhielt 1987 den Performing Fellowship der AMA. Er verfasste "Tommy Tucker gives you -What Next!" (1936) und veröffentlichte Artikel in MUM, Genii und weiteren Zeitschriften. |
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Emerson & Jane (John Emerson Skinner) 1915-1994 (GB) Emerson wuchs als Sohn eines Journalisten in Manchester auf. Da seine Mutter in einem Theater arbeitete, kam er schon früh in Kontakt mit der Bühne. Bereits mit sechs hatte er Tanzunterricht und arbeitete später als Tanzlehrer. Jane (Margaret Joyce Bolton Carter), Tochter eines Chirurgen, begann nach Abschluss der Schule mit ihrer Tanzausbildung in Deutschland. Nach England zurückgekehrt lernte sie in einem Ballett Emerson kennen. Mit dem Ballett gingen sie auf Tournee in England, Nord- und Südamerika. 1943 heirateten sie in England. In den folgenden Jahren verfolgten beide ihre eigene Karriere als Tänzer. 1953 begannen Sie mit dem Aufbau einer eigenen Tanznummer. 1958 begannen Sie, ultraviolettes Licht einzusetzen, 1960 führten Sie zum ersten Mal einen fliegenden Teppich vor. Sie kombinierten Tanz, Pantomime, Puppenspiel, Illusionen und den Einsatz von ultraviolettem Licht zu einer in der damaligen Zeit völlig neuartigen Nummer. Der Auftritt begann mit einem orientalischen Kerzentanz; Jane zog einen indischen Korb auf die Bühne und begann auf einer Flöte zu spielen, worauf ein Vogel über die Bühne flatterte und sich auf die Flöte setzte, aus der er einen Wurm herauszog und damit davonflog. Ein weiterer Wurm kam aus der Flöte und bewegte sich in den Korb. Eine grosse Schlange kam aus dem Korb und jagte Jane über die Bühne, bis sie von Jane mit einem Besen verjagt wurde. Dann fegte Jane einen Teppich mit dem Besen, der sich darauf zusammenrollte und immer, wenn Jane das eine Ende aufrollte, rollte sich das andere zusammen. Als sie ihn mit dem Besen schlug, begann er zu schweben und liess ich nicht wieder aus der Luft herunterholen. Jane liess mit Hilfe der Flöte ein Seil wie eine Treppe in die Luft steigen, stieg das Seil hinauf auf den Teppich und flog im Schneidersitz auf dem Teppich sitzend über die Bühne. Mit dieser Nummer traten Emerson und Jane bis 1993 in Europa, Asien und dem mittleren Osten auf. Im November 1994 starb Emerson mit 79 an Herzversagen. |
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Milo & Roger (Arthur Brandon, 1916-1998 & Charles Roger Coker, 1930-1997) (USA) Milo & Roger traten jahrzehntelang erfolgreich in zahlreichen Ländern (USA, Mexiko, England, Deutschland, Frankreich, Spanien, Südafrika, Japan, Hong Kong, Thailand, Singapur, mit einer komischen Nummer in orientalischen Kostümen auf. Zu ihren Standardkunststücken gehörten das Indische Wasser, der Tempel von Benares und die verschwindende Ente (Where do the Ducks go?). Als Sohn eines Chauffeurs in Alliance, Ohio geboren sah Milo mit 10 Jahren eine Vorstellung von Harry Blackstone Sr. 1929 richtete er in seinem Zimmer ein keines Theater ein und gab als "Brandon the Magicican" seine ersten Vorstellungen vor Bekannten. Im gleichen Jahr sah er zum zweiten Mal eine Vorstellung von Blackstone und hatte seinen ersten bezahlten Auftritt. 1930 sah er Howard Thurston und erneut Blackstone, den er nach der Vorstellung hinter der Bühne aufsuchte. Nachdem er mit bescheidenem Erfolg in verschiedenen Varietéshows aufgetreten war, zog er 1934 nach Miami, wo er sich ein Jahr lang mit Naturheilkunde und Astrologie befasste. Nach dem Besuch einer Vorstellung von Mandrake kehrte er nach Alliance zurück und versuchte sich erneut als Zauberkünstler. 1938 zog er auf der Suche nach Auftrittsmöglichkeiten nach New York. 1948 nahm er den Namen Milo an. Im gleichen Jahr traf er Roger, 1949 trat dieser erstmals als sein Assistent auf. 1958 traten die beiden im Fernsehen auf. Von da an wurden sie immer erfolgreicher. 1964 begannen Sie eine Asientournee. In den folgenden Jahren traten sie unter anderem vor dem König von Thailand, in Fernsehshows in Amerika, in amerikanischen Revuen, im Stardust Hotel in Las Vegas, im Lido und Crazy Horse in Paris auf. 1976 liessen sich die beiden in Pattaya in Thailand nieder. Bis 1995 traten sie weltweit in zahlreichen weiteren Shows auf. Nach einer 50 Jahre dauernden homosexuellen Partnerschaft stirbt Roger 1997 in Thailand an Krebs, Milo 1998 an den Komplikationen nach einer Lungenentzündung an allgemeinem Organversagen.
http://www.youtube.com/watch?v=mlLZ3dbf5k4 |
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Curry, Paul, 1917-1986 (USA) Amateur-Zauberkünstler. Begann mit 9 Jahren zu zaubern. Erfand viele Kartentechniken und -kunststücke. Mit 24 erfand er das weltweit bekannt gewordene Kunststück "Out of this World". |
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Conley, Jim, 1917-1986 (USA) Wurde als Kind von einer Zaubershow beeindruckt und beschloss, eine eigene grosse Illusionsshow zu bauen. Sein Vorbild war Dante, unterstützt wurde er ausser von diesem auch von der Frau Houdinis und The Great Leon, Ab 1936 arbeitete er als professioneller Illusionist. Während des zweiten Weltkrieges trat er in Europa auf. Dank seinem Universitätsabschluss in Filmwissenschaft wurde er bei verschiedenen Filmen über die Zauberkunst als technischer Berater beigezogen. Seine zweistündige Show enthielt im ersten Teil neben allgemeiner Magie und verschiedenen Illusionen auch Mentaleffekte; im zweiten Teil, präsentierte er im Kostüm eines chinesischen Mandarins orientalische Zauberei; der dritte Teil war verschiedenen Entfesselungen gewidmet und endete mit der Fluchtkiste. |
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Marks, Tony 1917-1989 (CAN) Während rund 40 Jahren sehr erfolgreicher Bühnen- und Nachtclubmagier, der ausser einem "Tisch" oder einer "Box" nichts auf der Bühne hatte und vor allem klassische Kunststücke vorführte: Karten,- Zigaretten- und Fingerhutmanipulationen, den verschwindenden Stock, Tauben, Tücher, Zerrissene und wiederhergestellte Zeitung sowie die Produktion eines riesigen Kaninchens.
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Auburn, Tom (Thomas Rochford Auburn), 1917-1990 (CAN) Tom Auburn war eines von drei Kindern englischer Einwanderer. Sein Vater starb noch in Toms Geburtsjahr bei einer Grippeepidemie. Ab dem Alter von 3 Jahren wuchs Tom bei einer Tante auf und zog mit dieser im Alter von zehn Jahren nach Quebec. Er wurde durch Vorstellungen von Cardini, Thurston und Blackstone inspiriert und begann mit 12 Jahren zu zaubern. Er erlernte Kunststücke aus "Thurston 's Card Tricks" und Dunninger's "Popular Magic". Während einer langen Rekonvaleszenz nach einem Anfall von Scharlachfieber studierte er einige Manipulationskunststücke ein, mit denen er mit 15 Jahren erstmals öffentlich auftrat. Der Erfolg ermutigte ihn, jedes Engagement anzunehmen, das er kriegen konnte. Nach Abschluss der Schule arbeitete er bis 1936 als Korrespondent, danach kehrte er nach dem Tod seiner Tante zu seiner Mutter zurück und trat weiterhin bei allen sich bietenden Gelegenheiten auf. Ab 18 wurde er ein bekannter Close-up- Zauberer in Montreal. 1941 trat er in die kanadische Armee ein und heiratete Dolores Edward. In seinem letzten Dienstjahr organisierte er sich eine eigene Show, mit der er bis zu seiner Entlassung 1945 rund 1'500 Mal für die Armee auftrat. Nach seiner Entlassung aus der Armee ging er nach New York und arbeitete als zweisprachiger Zauberkünstler in Theatern, Nachtclubs, Hotels, Clubs, bei Banketten und im Fernsehen in den USA und in Kanada. 1960 bis 1975 trat er 4'000 mal im Lokalfernsehen in Montreal auf. zu Beginn der Achzigerjahre trat er in der Wintersaison jeweils in Hawaii auf, Ende der Achzigerjahre gab er immer noch 75 bis 100 Vorstellungen pro Jahr. |
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Kort, Milton, 1917-2003 (USA) Kort war von Beruf Apotheker und betrieb die Zauberei als Hobby, dies jedoch mit einer grossen Leidenschaft. Bereits als Teenager begann er Zauberbücher zu studieren und arbeitete bei Sterling Magic als Verkäufer. Er interessierte sich für alle Aspekte der Zauberkunst und besass eine grosse Fachbibliothek. Unzählige Autoren von Zauberbüchern und Artikeln in Zauberzeitschriften griffen immer wieder auf sein immenses Wissen zurück. Er entwickelte er eine ausserordentliche Fingerfertigkeit, die ihn zu einem der besten Handfertigkeitskünstler seiner Zeit machte, der Laien genauso wie Zauberkünstler vor allem mit Münzenkunststücken und "unmöglichen" Kartenlokalisationen verblüffte. Er war mit allen berühmten Amerikanischen Zauberkünstlern seiner Zeit bekannt (Jacob Daley, Dai Vernon, Charles Miller, Ed Marlo, Paul Rosini, Jack Gwynne, Dariel Fitzkee, Harry Blackstone usw.). Spätestens Seit dem Erscheinen von Bobos "Modern Coin Magic" (1952), in welchem er über 30 Kunststücke veröffentlichte, wurde er in Zauberkreisen international bekannt. Er veröffentliche Beiträge in fast allen Amerikanischen Zauberzeitschriften des 20. Jahrhunderts und war Mitglied vieler magischer Vereinigungen, u.a. auch des Inner Magic Circle in England. Eine grosse Auswahl seiner Kunststücke wurde von Stephen Minch veröffentlicht in "Kort. The Magic of Milt Kort" (1999). |
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Jahn, Viggo, 1917-2004 (DK) 1951 ging Viggo Jahn die USA, wo er in der Ed Sullivan Show und zwischen 1952 und 1960 in Nachtclubs und Hotels auftrat. Als er sich 1992 von der Bühne zurückzog, erwarb der dänische Taschendieb Kenny Quinn die Rechte, seine Nummer vorzuführen. |
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Al Torsten (Alexander Franz Simoneit) 1917-2004 (RUS) Al Torsten wurde in Tula, Russland geboren er wuchs in Lettland und Litauen auf und besuchte deutsche und russische Schulen. 1935 emigrierte er nach Königsberg in Ostpreussen, wo er seine künftige Frau, Ellen Tschutter, traf und 1939 heiratete. Al Torsten arbeitete bei Derulft, Vorgängerin der Lufthansa. 1945 begannen Sie ein neues Leben in einem Flüchtlingslager in Luebeck, Westdeutschland. 1956 wanderten sie in die USA aus und erwarben 1962 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1945, während der Besatzung durch die Alliierten, begann Al Torsten mit seiner Frau für Flüchtlinge und Wohltätigkeitsorganisationen der Armee aufzutreten. Sein Ruf wuchs mit zunehmender Geschicklichkeit und schliesslich wurde er professioneller Zauberkünstler. Al Torsten war vor allem bekannt durch seine Manipulationen. Der Höhepunkt seiner professionellen Karriere als Zauberkünstler lag zwischen 1945 und 1956, für die Zauberkunst interessiert hatte er sich jedoch bereits mit 11 Jahren und das Interesse blieb bis zu seinem Tod mit 87 Jahren erhalten. |
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Ballantine, Carl (Meyer Kessler), 1917-2009 Carl Ballantine wurde mit 12 durch seinen Coiffeur inspiriert, der ihm jeweils Tricks mit Fingerhüten zeigte. Von Beruf ursprünglich Drucker, trat er zuerst als "Count Marakoff", 1940 als "Carl Sharp" mit Pokerchips, Spielkarten und Geldscheinen auf, dann kreierte er die Figur des komischen Magiers, "The Amazing Ballantine", dem alles schief ging. Ab 1959 hatte er Auftritte beim Fernsehen, in Shows wie Ed Sullivan und Steve Allen. Ab 1965 trat er häufig auch als Schauspieler in Kinofilmen und in Fernsehserien auf. Carl Ballantine beeinflusste eine ganze Generation von Zauberkünstlern und Comedians. 2007 wurde ihm der Lifetime Achievement Fellowship des Magic Castle in Hollywood verliehen. |
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Piddingtons, The (Sydney [1918-1991] und Lesley Piddington) (AUS) Mit 17 wurde Sydney Piddington jüngstes Mitglied der Independant Magic Performers Society in Sydney. Er spezialisierte sich auf Karten und Zigarettenmanipulationen. 1942-1945 in japanischer Kriegsgefangenschaft entwickelte er eine Telepathie-Nummer. Nach seiner Rückkehr nach Australien heiratete er Lesley Pope, die seine Partnerin wurde. Ab 1947 traten sie 57 Mal im Radio auf. Filmaufnahmen von den Auftritten wurden in ganz Australien gezeigt. 1949 schafften sie den Sprung nach England, wo sie landesweit Schlagzeilen machten. Bis 1952 traten sie wiederholt im Radio und Fernsehen auf. 1952 kehrten sie nach Australien zurück, 1954 liessen sie sich scheiden. |
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Simwolokow, Ilja Kallistratowitsch, 1918 - 1990 (RUS) Manipulationsdarbietung, z.B. mit bunten Lichterketten im abgedunkelten Zirkus. Sein Sensationstrick war das „Wassermärchen“, das er aus der Nummer von Ten-Ischi weiterentwickelte: Eimer, die Clowns bringen, füllt er mit Wasser aus einer leeren Schachtel. Schalen mit Wasser werden in die Luft geworfen und verschwinden. Aus der Luft lässt er 8 große Schalen erscheinen, die er seinen Assistentinnen übergibt. Aus jeder dieser Schalen in den Händen der Mädchen spritzt eine Fontäne bis in die Zirkuskuppel. Für diese Darbietung erhielt er den „Goldenen Zauberstab" in Dänemark. Aus: A. A. Vadimov, M. A. Trivas. Von den Magiern der Antike bis zu den Illusionisten unserer Tage. Aus dem Russischen frei übersetzt von Hans-Christian Solka, Magdeburg |
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Devano, Harry (Harry Waldie Mitchell), 1918-1996 (Schottland) Devano erlernte das Zaubern etwa 1945 anhand von Büchern. Ab 1947 arbeitete er als halbprofessioneller Zauberkünstler. 1948 erfand er das Devano Rising Card Pack. 1957 wurde er zum Mitglied des Inner Magic Circle ernannt. |
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Furst Arnold (Arnold Furstenberg) 1918-2002 (USA) Begann sich bereits mit 10 Jahren für die Zauberkunst zu interessieren. War eines der ersten Mitglieder des Clubs junger Magier, der Mystic Thirteen, in Hollywood. Mit 21 wurde er professioneller Zauberkünstler und nahm den Namen Furst an. Während des zweiten Weltkrieges war er als Zauberkünstler und Hypnotiseur auf Tournee für die amerikanischen Truppen im Südpazifik. Nach dem Krieg trat er in Nachtclubs, Schulen und Theatern auf. In den Sechziger- bis Achzigerjahren tourte er während mehr als 15 Jahren mit einem Eintages-Kurs über Hypnosetechniken zur Patientenbehandlung durch amerikanische und japanische Spitäler in Japan. Furst verfasste mehrere Bücher über Hypnose sowie zwei Bücher über grosse abendfüllende Zaubershows ("Famous Magicians of the World", 1957 und "Great Magic Shows", 1968), ausserdem ein Buch über Kinderzauberei ("Magic for Monsters", 1960) und ein Buch über Werbemethoden für Zauberkünstler ("Mightier than the Bullet", 1961). |
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Akopjan, Arutjun Amajakowitsch, 1918–2005 (RUS) Ende der 30er Jahre begann Akopjan in Moskau zu zaubern. Er wurde Illusionist. 1939 errang er den 1. Preis auf dem internationalen Wettbewerb der Illusionisten in Colombo, Ceylon, und 1939 erhielt er in Paris für seine Darstellung des Zauberkünstlers Robert-Houdin den Grand Prix und die Goldmedaille der französischen Zaubervereinigung. In den Jahren des 2. Weltkrieges trat er über 1600-mal in Fronttheatern auf. Danach wollte er keine "Apparatetricks" mehr zeigen und entwickelte seinen eigenen Stil als Manipulator.
Seine Tourneen führten ihn
in zahlreiche Länder, 1974 trat er im Berliner Friedrichstadtpalast auf. Akopjan schrieb viele Bücher. So u. a. "Alles über Zauberkunst" (1975), "Bühnenzauberei" (1961), "In der Welt der Wunder", "50 tolle Zaubertricks" (1964). Akopjans Ideen führt sein Sohn Amajak als Zauberkünstler weiter.
Aus: A. A. Vadimov, M. A. Trivas. Von den Magiern der Antike bis zu den Illusionisten unserer Tage. Aus dem Russischen frei übersetzt von Hans-Christian Solka, Magdeburg |
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Del Cartier , 1918-2006 (Rumänien) Del Cartier wurde in Rumänien geboren, seine Familie wanderte in die USA aus, als er ein Jahr alt war. Er wuchs in Philadelphia auf, wo er sich oft in Jack Chanins Laden aufhielt. Sein Mentor war Paul Rosini. Während seiner Schulzeit trat er bei Schulveranstaltungen und in Nachtclubs auf. Als professioneller Zauberkünstler bereiste er danach die USA, Kanada und Südamerika. Von Cardini beeinflusst zeigte er Karten- und Zigarettenmanipulationen. Nach dem Militärdienst während des zweiten Weltkrieges, in dem er seine Frau kennenlernte, eröffnete er eine Künstleragentur. Schliesslich wechselte er den Beruf und trat in das Textilunternehmen der Familie seiner Frau ein. Sein Interesse für die Zauberkunst blieb jedoch erhalten und er war aktives Mitglied verschiedener magischer Vereinigungen. |
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Chun-Chin-Fu (Alberto Sitta), 1919-1989 (I) Sitta beschäftigte sich bereits als Kind mit Marionettenspiel, Musik, Malerei und Zauberkunst. 1948 war er sowohl als Orchesterleiter der Philharmonie in Bologna wie auch als Zauberkünstler tätig. Nachdem er Romanoff, Bustelli, Arienzo und Chabernot kennengelernt hatte, wuchs in ihm der Wunsch nach Gründung einer Magischen Vereinigung. So wurde er 1953 einer der Gründer des "Club Nazionale dei Maghi", der 19555 in "Club Magico Italiano" umbenannt wurde. Er war dessen erster Vizepräsident und 1957 dessen Präsident. In dieser Zeit machte er die Zauberkunst zu seinem Beruf und perfektionierte seine chinesische Nummer, mit der er als Chun-Cin-Fu in vielen europäischen Theatern und an vielen Zauberkongressen auftrat. Durch seine internationalen Kontakte gelang es ihm, die italienische Zauberkunst aus der Isolation zu führen und in die europäische Zauberszene zu integrieren. 1960 organisierte er in Bologna einen Nationalkongress, der national und international grosse Resonanz fand. Dank seiner Bemühungen wurde der Club Magico Italiano einer der aktivsten europäischen magischen Vereinigungen. Sitta erhielt unzählige Auszeichnungen und Diplome, so unter anderen 1962 den "Mago d'Oro". 1989, während der Vorbereitungsarbeiten zur Durchführung des in Rom geplanten FISM Kongresses wurde er bei einem Brand unterwartet aus dem Leben gerissen. |
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Truxa (Erik Bang), 1919-1996 (DK) Truxas befasste sich bereits mit 14 Jahren mit der Zauberkunst. Mit 18 gab er seine erste abendfüllende Show in der Scala in Kopenhagen. Dies war der Beginn einer langen, erfolgreichen Karriere als Zauberkünstler, Illusionist und Gedankenleser, der insbesondere in den skandinavischen Ländern grosse Bekanntheit erreichte. Der mehrsprachige Truxa erreichte durch spektakuläre Reklametricks - Entfesselungen, Blindfahrten, in der Öffentlichkeit vorgeführte Schweben - dass immer wieder in den grössten Tagezeitungen in Skandinavien, Amerika, Italien, Spanien und Japan über ihn berichtet wurde. Mit der mit seiner Frau präsentierten Telepathienummer trat er wiederholt im Radio und im schwedischen Fernsehen auf. Seine abendfüllende Show zeigte er in Schweden unter anderem auch drei Tage hintereinander in einem Zirkuszelt mit 2200 Sitzplätzen. Truxa verfasste das Buch "Trolla med Truxa" (1970). |
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Johnstone, George John, 1919-2004 (USA) George Johnstone begann mit 9 Jahren anhand eines Zauberkastens zu zaubern. Ein paar Jahre später trat er an Amateur-Abenden in Theatern auf. Mit 16 verliess er die Schule, arbeitete tagsüber in einem Restaurant und trat abends als Amateur in Theatern auf. Mit 19 fand er eine Stelle als Aushilfe bei Blackstone. Nach drei Jahren versuchte er ohne Erfolg, als "Mysterious Houdaille" eine eigene Karriere zu starten. Er kehrte zu Blackstone zurück, wo er sich in eine Assistentin verliebte, die er 18 Monate später heiratete. Anderthalb Jahre später verliessen die beiden Blackstone und begannen mit einer eigenen Nummer in Nachclubs aufzutreten. Ende der Vierzigerjahre entdeckte Johnstone, dass er ein Talent zu komischer Zauberei hatte und von da an blieb er dabei. 1950 trat er in der Ed Sullivan Show am Fernsehen auf. Danach trat er überall in den USA, und verschiedentlich auch in Europa auf, an Messen, Banketten, privaten Feiern und Zauberkongressen. Nach 1970 trat Johnstone ohne seine Frau bis im Alter von 75 Jahren mit seiner Nummer "a broad satire of magic" auf. |
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Grabel, Lee, 1919- (USA) Trat erstmals mit 12 Jahren öffentlich auf. Ab 1945 war er während 15 Jahren mit einer 20 Tonnen wiegenden Show unterwegs. Unter anderem führte er das schwebende Klavier vor, wobei Klavier und Pianistin sich in die Luft erhoben und eine Drehung um 180 Grad vollführten. Nach dem Rückzug von Blackstone Sr. war er Amerikas grösster Zauberkünstler. 1959 zogen sich Grabel und seine Frau aus dem Showgeschäft zurück. In den Achzigerjahren reisten sie erneut mit einer kleinen Show mit wenig Gepäck durchs Land. |
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Jay Marshall (James Ward Marshall) 1919 - 2005 (USA) Jay Marshalls Talent, vor Publikum aufzutreten, zeigte sich bereits mit vier Jahren in der Sonntagsschule. Schon als Kind übte er Zaubertricks und erlernte das Bauchreden. In seiner Jugend trat er neben der Zauberei und Bauchrednerkunst auch als Imitator auf. Nach dem zweiten Weltkrieg begann Jay Marshall seine steile Karriere. Mitte der Fünfzigerjahre trat er in allen grossen TV-Shows Amerikas wie auch in allen grossen Theatern der USA auf. Berühmt wurde er mit seiner aus einem weissen Handschuh mit zwei Augen und zwei langen Ohren bestehenden "Bauchrednerpuppe", dem Hasen "Lefty", mit der er Millionen von Zuschauern begeisterte. Jay Marshall war ein hervorragender Zauberkünstler, Bauchredner, Conférencier, Schauspieler, Showproduzent, Sammler und Historiker mit enzyklopädischem Wissen über Theater und Showgrössen und verfügte über ein immenses Allgemeinwissen. Er gewann unzählige Auszeichnungen, 1992 wurde er zum lebenslangen "Dean of the Society or American Magicians" ernannt. Zusammen mit seiner Frau Frances Ireland Marshall (Witwe von L. L. Ireland), die selber professionelle Zauberkünstlerin war, führte er während vielen Jahren das Fachgeschäft für Zauberkunst Magic Inc. in Chicago. Von 1954-1958 war er Herausgeber des "New Phoenix" und Autor einer Reihe von Büchern wie u.a. "TV, Magic and You" (1955), "Knife Thru Coat" (ca. 1960), ""The Success Book" (mit Frances Marshall, 1973), "The Table Book" (1980), "How to Perform Instant Magic" (1980). |