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www.magicpromotionclub.ch
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Page, Patrick, 1929-2010 (Schottland) Nachdem Pat Page mit 14 Jahren die Schule verlassen hatte, ging er zahlreichen unterschiedlichen Beschäftigungen nach. Mit 21 kam ihm ein Buch von Goldston in die Hände und er begann Anfang der Fünfzigerjahre seine Karriere als Zauberkünstler. Er trat überall auf, wo sich dafür Gelegenheit ergab: in Bars, Clubs, Restaurants, bei Firmen- und Familienfeiern. 1950 heiratete er seine Frau Margret, mit der er zwei Kinder hatte. 1963 wurde Patrick Page von Betty Davenport als Nachfolger ihres Vaters bei Davenports Magic Shop in London als Demonstrator und Verkäufer eingestellt. Diese Stelle bis 1975. Er eignete sich ein enzyklopädisches Wissen über alle Bereiche der Zauberkunst an und verstand es, jedem Kunststück seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Als Allround-Zauberkünstler, Erfinder, Seminarleiter, Autor und Berater für Fernseh- und Theaterproduktionen gab er sein Wissen bereitwillig weiter und war weltweit für viele Zauberkünstler ein Vorbild und eine Quelle der Inspiration. 1974-1984 verfasste Pat Page eine vielbeachtete kritische Kolumne "The Page Boy Speaks" in Pabular. Zu seinen Publikationen zählen "Bell's Magic Book" (1973), "Bell's Book of Tricks" (1974), "The Big Book of Magic" (1976), "Magic by Gosh" (1985, mit Albert Goshman), "The Pull Book" (1987), "How to Entertain Children with a Glove Puppet" (1990). Zu Beginn der Achzigerjahre gab er Videos heraus, die später als DVD erschienen:
http://www.youtube.com/watch?v=vZwiWB0ZPXY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=ceDCrqPn9yo&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=iU2bkmlU4fE&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=SUYsSpuKXws&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Z4elD55BCv0&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=YHNFnYwBzf8&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=I75GKL0HR0k
http://www.youtube.com/watch?v=naS3LIkYUBE
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Paini, Dario, 1867-1935 (A) Als Sohn eines Magistraten in Trient geboren, trat Paini bereits mit acht Jahren im Bekanntenkreis mit Zauberkunststücken auf. Sein Studium der Malerei und Bildhauerei brach er ab, um sich dem Beruf des Zauberkünstlers zuzuwenden. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts der bekannteste und begabteste Kartenkünstler in Österreich und Deutschland, dem die Kartenkunst viele neue Kunstgriffe und Effekte verdankt. Er war ein Genie der Improvisation und betrat die Bühne nie mit einem fertigen Programm, sondern gestaltete es aus der Situation heraus. 1897 erhielt er von Herzog Friedrich von Anhalt den Titel eines Hofkünstlers und wurde auch zum königlich bayrischen Hofkünstler ernannt. 1904 wurde er deutscher Staatsbürger. Wie Hofzinser hütete er seine Geheimnisse selbst vor seinen besten Freunden und verbrachte die letzten Jahre seines Lebens sehr zurückgezogen. |
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Palmer, Tom, (Antonio C. Andruzzi), 1925-1991 (USA) > Andruzzi, Tony |
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Pan Zero, (Rudolf K. Panzer), 1919-1981 (D) Pan Zero kam erst mit über 40 Jahren zur Zauberei. Bald faszinierten ihn insbesondere Schwebeillusionen. 1966 führte er mit seiner Frau erstmals eine von ihm entwickelte Schwebe vor, 1967 errang er am FISM-Kongress in Baden Baden den dritten Preis in der Sparte Illusionen. Pan Zeros Schwebende Dame schwebte im Unterschied zu den üblichen Ausführungen nicht nur nach oben, sondern auch nach vorne auf das Publikum zu, wodurch die Illusion des Schwebens enorm verstärkt wurde. Pan Zero trat mit seiner Nummer in Europa, Japan und Südafrika auf. |
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Parker, Jack, 1971-2007 (GB)
Jack Parker war ein ausserordentlich
kreativer Kartenkünstler. Seine Kunststücke wurden mit denjenigen von Larry Jennings,
Alex Elmsley und Brother John Hamman verglichen.
Nachdem er 1989 an akuter Leukämie erkrankt war und diese
nach einem Jahr vollständig überwunden hatte, verstarb mit erst 36
Jahren an Leberkrebs. Er hinterliess eine Frau und zwei Töchter.
Kunststücke von Jack Parker wurden in Genii, Magic
und Antinomy veröffentlicht. Ausserdem |
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Pasha, Gogia (Dhandraj Gogia) 1910-1976 (Indien) Studierte an der Punjab Universität in Lahore Medizin und ging danach nach Schottland, wo er ebenfalls die Zulassung als Arzt erhielt. Bevor er nach zwei Jahren wieder nach Indien zurückkehren wollte, besuchte er in Blackpool eine Vorstellung des Zauberkünstlers Owen Clarke, der unter dem Namen "Abdul Hamid, der indische Magier" auftrat. Gogia Pasha, der in Indien bis dahin nur Strassenzauberer gesehen hatte, sah zum ersten Mal eine Zaubervorstellung in einem Theater. Nachdem er die Vorstellung dreimal besucht hatte, suchte er Kontakt zu Owen Clarke, der ihm eine Stelle als Assistent in seiner Show anbot. Mit Clarke reiste Gogia Pasha durch ganz England und machten auch einen Abstecher nach New York. Als anschliessend Clarke an einem Herzleiden starb, versuchte Gogia Pasha, dem Wunsch des Verstorbenen gemäss die Show weiterzuführen, sah sich jedoch auf Dauer dazu nicht in der Lage und löste das Unternehmen auf. Inzwischen von seinem Vater enterbt, weil er sich als Zauberer betätigte, kehrte Gogia Pasha nach Indien zurück und schloss sich der Truppe von Prof. Doorlay an, mit der er durch Indien, Malaysia, China, Japan, Australien, Ceylon, Neuseeland, Ägypten und Europa reiste. Unter Anleitung Doorlays entwickelte Gogia Pasha eine eigene Nummer als Hindu-Magier, mit der er in den grossen Theatern ganz Europas auftrat. Danach kehrte er nach Indien zurück, wo er in Bombay seine Show mit grossem Erfolg während drei Monaten zeigte. Auch seine Familie sah sich die Vorstellung an und sein Vater setzte den erfolgreichen Sohn wieder als seinen Erben ein. Gogia Pasha reiste erneut nach England, wo er bei den Krönungsfeierlichkeiten 1937 vor der königlichen Familie auftreten durfte. Eine erfolgreiche Tournee durch ganz England folgte. Gastspiele in Amerika und weitere Tourneen durch Europa schlossen sich an. Nach dem zweiten Weltkrieg reiste er mit einer zweistündigen Show durch den Orient, besuchte Japan, die Philippinen, Bangkok, Ceylon, Australien, Neuseeland, die Fidschi-Inseln, Hawaii, Kanada und die USA. 1958 gewann der am FISM-Kongress den zweiten Preis in Mikromagie. |
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Passo (Pawel Alexejewitsch Sokolow), 1876-1947 (RUS) Passo galt in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts als bemerkenswerter Meister unter den russischen Zauberkünstlern. E. Kio (Senior) schrieb in seinen Erinnerungen über ihn, „Ich habe niemals einen ihm ebenbürtigen Manipulator getroffen … Passo trat im Frack auf, der jedoch nicht zu seinem einfachen Äusseren passte. Besonders beeindruckend war jedoch seine Kartenzauberei. Wenn Hofzinser mehr als 5000 Tricks gekannt haben sollte, so hatte Passo mehr Tricks in seinem Repertoire. Er war ein echtes Naturtalent, leider das einzige seiner Art. Er arbeitete gleichzeitig mit zwei Kartenspielen, die blitzartig in seinen Händen erschienen und verschwanden. Er zog Karten aus Nase, Ohren und Mund von Zuschauern, die Karten flogen in die Luft, verkleinerten und vergrösserten sich. Man weiss, dass sich die Karten die ganze Zeit in den Händen des Zauberkünstlers befinden, er jedoch manipulierte mit den Karten so schnell zwischen seinen Fingern, dass die Zuschauer die Spielkarten nicht mehr wahrnehmen konnten. Versuchen Sie das mit zwei, drei Karten und sie werden die Meisterschaft von Passo schätzen, der mit zwei Spielen manipulierte. Leider war Passo ungebildet, insbesondere sprach er sehr schlecht auf der Bühne, obwohl die Sprache für einen Zauberkünstler sehr wichtig ist.“ Aus: E. Kio. Zaubertricks und Zauberer. Aus dem Russischen frei übersetzt von Hans-Christian Solka, Magdeburg |
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Patrizio (Ernesto Patrizio die Castiglione Scagnetto) 1840(?)-1891(?) (I) Einer der grossen Zauberkünstler der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Besuchte die Militärschule und nahm am zweiten Unabhängigkeitskrieg teil, geriet in Kriegsgefangenschaft und begann danach seine erfolgreiche Karriere als Zauberkünstler in Italien, der Schweiz, Belgien und Frankreich, wobei er in Konkurrenz mit Buatier de Kolta stand. 1875 ging er nach Südamerika. nach seiner Rückkehr nach Italien machte er 1986 eine längere Tournee durch Spanien, danach durch Südamerika und die USA. Als Sprechzauberer hatte er seine grössten Erfolge in den Italienisch- und spanischsprachigen Ländern. |
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Pepper, Professor John Henry, 1821-1900 (GB) Pepper war analytischer Chemiker, der 1852 Direktor des London Polytechnic Institute wurde, ein Institut, das sich bemühte, wissenschaftliche Erkenntnisse dem Publîkum zugänglich zu machen. Pepper glaubte, dass dies am besten durch unterhaltsame Darbietungen zu erreichen sei und so liebte er es, komplexe Sachverhalte durch den Einsatz optischer Illusionen und Projektionen zu erklären. So kam er auf seine Geistershow, mit er in England, Kanada, Amerika und Australien das Publikum begeisterte. Das Publikum konnte dabei scheinbar mit den auf der Bühne erscheinenden Phantomen Kontakt aufnehmen. Der Grundeffekt bestand darin, dass Schauspieler vor und unterhalb der Bühne versteckt waren. Ihr Bild wurde von einem Spiegel auf eine grosse Glasscheibe reflektiert, die sich in einem Winkel von 45 Grad vor den Zuschauern befand. Geister schienen die Schauspieler auf der Bühne oder die Zuschauer zu bedrohen. "Pepper's Ghost", die Illusion, die auch heute noch unter diesem Namen bekannt ist, wurde von ihm erstmals 1862 vorgeführt. im Gegensatz zu vielen Medien gab Pepper nie vor, dass seine Geister etwas anderes als Illusionen waren. |
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Philadelphia (Jacob Meyer), 1735-1795 (USA) Entwickelte aus Vorträgen über Mathematik, Mechanik und Metaphysik eine magische Show. Reiste durch England, Irland, Deutschland, Portugal und Spanien.
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Philippe (Jacques-André-Noé Talon), 1802-1878 (F) Gelernter Konditor. Lernte in Schottland Zaubern. Trat zunächst in Schottland, Irland, England auf. Als er nach Frankreich zurückkehrte, hatte er eine grosse Show aufgebaut. Er war der erste Abendländer, der eine Nummer in chinesischem Kostüm und Dekor zeigte. Später kombinierte er diese mit indischen Kunststücken in der Show "A Night in the Palace of Peking". Er liess sich um 1941 in Paris ein Theater "Palais des Prestiges" für seine Show bauen. In einem ersten Teil seines Programmes trat er als erster (vor Robert-Houdin) in Abendkleidung auf. Er entzündete mit einem Pistolenschuss über 100 Kerzen, Präsentierte Automaten und zeigte im "chinesischen" Programmteil unter anderem das Ringspiel und die Produktion von Wasserschalen mit Goldfischen. |
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Phoa Yan Tiong, 1926-2006 (Indonesien) Die chinesische Kampfkunst, die er bereits mit 7 zu studieren begann, hatte einen grossen Einfluss auf seine Bewegungen und sein Timing. Als Zauberkünstler reiste er um die ganze Welt. Bekannt wurde er durch seine diabolisch clevere Version des zerschnittenen und wiederhergestellten Seidentuchs. 1977 publizierte er das Buch "Die Jahreszeiten". Die letzten zehn Jahre seines Lebens musste er auf die Ausübung der geliebten Zauberkunst verzichten, da er nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt war.
http://www.youtube.com/watch?v=HuQbaXBC3Wk&feature=PlayList&p=BE76DB5372C1D17E&playnext=1&index=1 http://www.youtube.com/watch?v=gzCmuJrk53s&feature=PlayList&p=BE76DB5372C1D17E&playnext=1&index=2 |
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Piddingtons, The (Sydney [1918-1991] und Lesley Piddington) (AUS) Mit 17 wurde Sydney Piddington jüngstes Mitglied der Independant Magic Performers Society in Sydney. Er spezialisierte sich auf Karten und Zigarettenmanipulationen. 1942-1945 in japanischer Kriegsgefangenschaft entwickelte er eine Telepathie-Nummer. Nach seiner Rückkehr nach Australien heiratete er Lesley Pope, die seine Partnerin wurde. Ab 1947 traten sie 57 Mal im Radio auf. Filmaufnahmen von den Auftritten wurden in ganz Australien gezeigt. 1949 schafften sie den Sprung nach England, wo sie landesweit Schlagzeilen machten. Bis 1952 traten sie wiederholt im Radio und Fernsehen auf. 1952 kehrten sie nach Australien zurück, 1954 liessen sie sich scheiden. |
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Pinetti, Joseph, 1750-1800 (I) Bedeutendster Zauberkünstler der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Reiste durch Frankreich, Portugal, Deutschland, Russland. Ursprünglich Professor der Mathematik und Physik on Rom machte er sich die Zauberkunst zum Beruf. Führte mit seiner Frau als Medium Gedankenübertragung vor und zeigte Automaten wie den "Grosssultan", der mit einem Hammer gegen eine Glocke schlug und Fragen der Zuschauer mit einem Kopfnicken beantwortete. Als Decremps die Kunststücke Pinettis in seinem Buch "La magie blanche dévoilée" und den Folgewerken "Supplement à la magie blanche devoilée", Nachtrag zur Das "Testament de Jerôme Sharp", "Codicile de Jérome Sharp", und "Les Petites Aventures de Jérome Sharp" die Funktionsweise der Kunststücke Pinettis enthüllt hatte, ging dieser nach England und später nach Russland, wo er verarmt verstarb. |
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Plate, Adrian, 1844-1919 (NL) Offizier der niederländischen Armee. Kam 1877 nach Amerika. Plate besass grosse Handfertigkeit und ein Experte der Mentalmagie. Er führte unter anderem auch das Riesengedächtnis vor. Mit Henry Hatton vefasste er "Magicians Tricks: how they are done" (1910), ein umfassendes Buch über die zeitgenössischen Kunststücke und Illusionen. |
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Poinc, Eugene Jerome, 1930-2002 (USA) In Detroit geboren, wurde das Interesse für Zauberkunst in Eugene Poinc schon früh durch ein Zauberbuch sowie durch die Vorstellung eines Zauberkünstlers bei einem kirchlichen Anlass geweckt. In der Oberschule lernte er Milt Larsen kennen, der ihn mit seinem Vater William Larsen, dem Herausgeber von Genii bekannt machte. In der Folge fertigte er Illustrationen für die Zeitschrift an und schrieb einige Artikel. Nach dem Schulabschluss ging er nach New York, wo er Kunst studierte und sich als Handleser und Kartenleger seinen Lebensunterhalt verdiente. Nach einem Jahr ging er nach Los Angeles, die Arbeit für Genii führte er noch viele Jahre weiter. William Larsen, sein magischer Mentor, hatte ihm bereits viel über Mentalmagie beigebracht, als er unerwartet starb. Eugene Poinc trat weiterhin als Wahrsager an privaten Anlässen auf und verfasste Skripts für Zeitschriften, fürs Fernsehen und für Filme. Er verfasste zwei Bücher über von ihm erdachte Kunststücke "Imagination: The Illusions of Eugene Poinc" (1981) und "Illusions For Princes And Paupers" (1983), und arbeitete ausser für Genii auch noch für M-U-M. Nachdem er sein Interesse für Bizarre Magie entdeckt hatte, begann er, dazu zahlreiche Beiträge im Internet zu veröffentlichen und publizierte das Buch "The Practitioner: Journeys Into Grey" (2000). |
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Poisson, Jean, 1915-1985 (F) Jean Poisson, Sohn eines Anwalts, begann als Kind anhand eines Zauberkastens zu zaubern. Nach Auftritten bei privaten Anlässen und im Zirkus hatte er in den Vierzigerjahren seine grössten Erfolge. Er trat auch unter dem Namen "John Fish" und als Mentalist Jean Sonis" auf. Er war Mitglied des Inner Magic Circle und besass eine der grössten Sammlungen von CLose-up Kunststücken. |
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Pollock, Channing West, 1926-2006 (USA) Channing Pollock war einer der einflussreichsten Zauberkünstler des 20. Jahrhunderts. Seine Technik mit Spielkarten war nahezu perfekt und durch seine Arbeit mit Tauben hat er die moderne Taubenzauberei begründet. Tausende haben ihm nachgeeifert, doch nur wenigen ist es gelungen, ein vergleichbares Niveau zu erreichen. Mit seiner makellosen Technik und seiner einnehmenden Bühnenpersönlichkeit hat er das Bild der modernen Zauberkunst inspiriert und prägt sie auch heute.noch Channing Pollock wurde als jüngster von drei Söhnen eines leitenden Angestellten einer Zementfabrik in Kalifornien geboren. Den Namen Channing erhielt er nach dem damals sehr bekannten amerikanischen Theaterkritiker, Novellist und Dramatiker Channing Pollock. In der Depressionszeit nach 1929 verschwand die Zementindustrie. Channings Vater fand eine neue Stelle bei der Shell Oil Company und die Familie war dauernd auf Reisen. 1935 liess sie sich in Sacramento nieder. 1944 meldete sich Channing mit 17 zur Armee und diente in der Navy. Nach seiner Entlassung 1946 sah er eines Tages einen Mann, der Svengali-Spiele verkaufte. Zu einem Svengalispiel kaufte er auch Howard Thurstons "Card Tricks" und meisterte bald den Kartenfang sowie andere Karten-, Münzen- und Ballmanipulationen, die er aus Hugards "Modern Magic Manual" lernte. Er besuchte alle Vorstellungen von in der Nähe auftretenden Zauberkünstlern wie z. B. Virgil und Lee Gabel. Seine erste Frau stammte aus Wisconsin und kannte von da her die Larsens; sie bat daher ihre Mutter, den Larsens einen Brief ins Magic Castle zu schreiben und ein Treffen mit Channing zu organisieren. In einem Genii Magazin, das er anlässlich dieses Treffens erhielt, sah er eine Anzeige des Chavez Studio of Magic, worauf er mit seiner Familie nach Hollywood zog und bei Benito Chavez Unterricht nahm. Er plante, seine Zigaretten- und Kartenmanipulationen auszubauen und mit anderen Kunststücken, unter anderem der Produktion eines Kaninchens, zu ergänzen. Als er ein Kaninchen kaufen wollte, stach ihm satt dessen eine grosse Taube ins Auge. Die zu grosse Taube tausche er bereits am nächsten Tag gegen kleinere um und begann, an der Produktion von Tauben zu arbeiten. Er hatte von Cantu gehört, der Tauben aus einem farbigen mexikanischen Schal produzierte und versuchte nun, Möglichkeiten zu finden, um Tauben im Frack zu verstecken. Nach und nach baute er Taubenproduktionen in seine Auftritte ein. 1952 machte er sich mit seiner Familie mit einem kleinen Wohnwagenanhänger auf die Reise Richtung Westküste. 1953 sah ihn der Agent des damals schon berühmten Jay Marshall und brachte ihn ins Fernsehen in die Ed Sullivan Show. Es folgten Auftritte in New York und den grössten Theatern in Boston, Atlanta, Chicago, Washington D. C. 1954 wurde ihm von der Academy of Magical Arts die Auszeichnung "Magician of the Year" verliehen. 1955 sandte ihn sein Agent nach England, wo er mit grösstem Erfolg im London Palladium und unter anderem auch vor Königin Elisabeth II und Prinz Philip auftrat. Nach Auftritten im englischen Fernsehen wurde er zu einem der gefragtesten Künstler. 1957 verlieh im der Magic Circle den Silbernen Zauberstab und als erstem ausländischen Künstler die Mitgliedschaft im Inner Circle, in Form der lebenslangen Ehrenmitgliedschaft. Neben allen grossen Theatern in England trat er auch in Rom, Paris, Monaco sowie an der französischen und italienischen Riviera auf. 1958 kam der Film "European Nights" in die Kinos, in der Channing Pollock seine Nummer zeigte. Auf einen Schlag wurde er auf der ganzen Welt mit seinen makellosen Taubenproduktionen und Kartenmanipulationen bekannt. Verschiedene Künstler liessen sich von seinem Stil inspirieren, so z. B. Silvan, Shimada sowie Siegfried und Roy. Channing Pollock spielte als Schauspieler in einer Reihe weiterer Filme mit und eröffnete in Rom eine Modeboutique. Nachdem sich der Kinoboom in Rom gelegt hatte, kehrte er mit seiner zweiten Frau nach Amerika zurück und liess sich in Los Angeles nieder. Dort spielte er verschiedene Rollen in Fernsehserien. Gleichzeitig baute er seine Nummer zu einer Revue mit Illusionen aus, die er in Las Vegas zeigen wollte. Zu jener Zeit glaubte aber dort niemand an den Erfolg einer grösseren Show, und Pollock musste weiterhin mit seiner 7-Minütigen Manipulationsnummer auftreten. Nachdem er seine dritte Frau kennen gelernt hatte, zog er sich 1969 mit 45 Jahren als Schauspieler und professioneller Zauberkünstler von der Bühne zurück. In Nordkalifornien baute er eine der ersten Farmen mit biologischem Landbau auf.
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Potter, Richard, 1783-1835 (USA) Mulatte, unehelicher Sohn von Sir Charles Herny Fankland, englischer Steureinnehmers in Boston. Erster Amerikaner, der im eigenen Land als Zauberkünstler erfolgreich war. Ab 1811 trat er während zwanzig Jahren in den USA und Kanada als Zauberkünstler, Bauchredner und Tierstimmenimitator auf. Seine grossen Einkünfte erlaubten es ihm, in New Hampshire ein grosses Stück Land zu kaufen, ein Herrenhaus darauf zu bauen und eine Farm zu betreiben. Immer mehr Siedler liessen sich in der Nachbarschaft nieder und 1871 verewigte die neu eröffnete Poststelle Potters Namen in ihrem Poststempel "Potter Place". Die Grabstätten von Potter und seiner Frau auf ihrem damaligen Boden sind bis heute erhalten |
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Powell, Frederick Eugene (1856-1938) (USA) Ursprünglich Mathematiker wurde er 1876 professioneller Zauberkünstler. Reiste mit seiner Illusionsshow während mehr als 50 Jahren um die Welt. |
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Prévost, Jean, ca. 1520-1592 (F) Verfasser eines der ersten Zauberbücher "La Première Partie des Subtiles et Plaisantes Inventions" (1584). Im gleichen Jahr erschien in England ein Buch von Reginald Scott (s. dort).
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Punx (Ludwig Franz Wilhelm Hanemann), 1907-1996 (GB/D) Magier, Bizarrist, Mentalist, Märchenerzähler. Hatte die Gabe, gute Effekte mit guten Geschichten zu verknüpfen und erreichte damit eine ganz besondere, dramatische Präsentationsform. In abendfüllenden Vorstellungen stellte er in entsprechenden Kostümen Eulenspiegel, Cagliostro, Münchhausen dar und schloss die Vorstellung als Punx. War der erste Zauberkünstler, der im Mozarteum in Salzburg auftreten durfte. Wurde in Amerika nach seinem Beitritt zur Psychic Entertainers Association (1978) bekannt, nachdem verschiedene seiner Kunststücke in englischer Sprache publiziert wurden. |
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